Wenn du heute an eine Telefonanlage mit Nebenstellen denkst, hast du vielleicht noch den alten, grauen Kasten im Keller vor Augen. Doch die Zeiten sind zum Glück vorbei. Moderne Telefonanlagen sind das digitale Herzstück deiner Unternehmenskommunikation – ein smarter Assistent, der dafür sorgt, dass dein Team immer erreichbar ist. Egal, ob im Büro in Leer, im Homeoffice in Papenburg oder unterwegs auf der A31.
Was eine moderne Telefonanlage heute können muss
Früher war eine „Nebenstelle“ nicht mehr als eine Durchwahl für einen Mitarbeiter. Heute steckt da viel mehr dahinter. Es geht darum, Anrufe intelligent zu steuern, Arbeitsabläufe zu vereinfachen und sicherzustellen, dass kein wertvoller Kundenkontakt ins Leere läuft.
Eine gute Anlage ist vor allem flexibel. Sie passt sich deinem Wachstum an, ohne dass du ständig neue Hardware kaufen musst. Fängt ein neuer Kollege in deinem Steuerbüro in Papenburg an, bekommt er mit wenigen Klicks seine eigene Nebenstelle. Das war's schon.
Mehr als nur telefonieren
Moderne Telefonanlagen sind echte Organisationstalente geworden. Reines Telefonieren ist nur noch eine von vielen Funktionen. Sie sind ein zentraler Baustein, der deinem Unternehmen hilft, professioneller aufzutreten und die interne Zusammenarbeit deutlich effizienter zu gestalten.
Stell dir mal dieses typische Szenario vor: Ein wichtiger Kunde ruft an, aber der zuständige Ansprechpartner ist gerade in einem anderen Gespräch. Was passiert dann?
- Intelligente Rufgruppen: Statt eines Besetztzeichens landet der Anruf einfach bei einem freien Kollegen im Team. Ganz automatisch.
- Voicemail-to-Email: Ist niemand erreichbar, wird die Sprachnachricht direkt als Audiodatei ins E-Mail-Postfach des Mitarbeiters geschickt. So geht nichts verloren.
- Mobile Integration: Deine Mitarbeiter nehmen Anrufe ihrer Büronummer einfach am Smartphone an – egal, wo im Emsland sie sich gerade aufhalten.
Eine moderne Telefonanlage sorgt dafür, dass du für deine Kunden immer erreichbar und professionell aufgestellt bist. Sie ist kein Kostenfaktor, sondern ein Werkzeug, das deinen Arbeitsalltag spürbar erleichtert.
Ein Handwerksbetrieb aus Emden kann so zum Beispiel sicherstellen, dass der Monteur auf der Baustelle unter der bekannten Büronummer erreichbar bleibt. Das schafft nicht nur Vertrauen beim Kunden, sondern verhindert auch, dass private Handynummern im Umlauf sind. Genau solche Details machen im Betriebsalltag den Unterschied und heben dich von der Konkurrenz ab.
Cloud oder eigener Server – die wichtigste Entscheidung für deine Telefonanlage
Jetzt stehst du vor der vielleicht wichtigsten Weiche für deine neue Telefonanlage: Soll sie in der Cloud laufen oder klassisch auf einem eigenen Server bei dir im Unternehmen? Stell es dir wie den Unterschied zwischen einem Musik-Streaming-Dienst und deiner alten CD-Sammlung vor. Beides bringt dich zum Ziel, aber der Weg dahin ist völlig anders.
Die Cloud-Telefonanlage ist der flexible Streaming-Dienst. Du mietest die Leistung, zahlst monatlich pro Nutzer und musst dich nicht um die Technik im Hintergrund kümmern. Das ist ideal für wachsende Unternehmen im Emsland, die schnell neue Mitarbeiter dazuschalten wollen oder Teams haben, die oft im Homeoffice arbeiten.
Der eigene Server (auch „On-Premise“ genannt) ist deine CD-Sammlung. Du kaufst die Hardware einmal, sie gehört dir und du hast die volle Kontrolle. Eine große Arztpraxis in Leer oder ein Steuerbüro in Papenburg schätzt daran oft die maximale Datenhoheit, da alle Gespräche und Daten im eigenen Haus bleiben.
Cloud-Anlage – die flexible Lösung
Bei einer Cloud-Telefonanlage wird die gesamte Technik von einem Anbieter in einem hochsicheren Rechenzentrum betrieben. Du greifst einfach über deine Internetverbindung darauf zu. Der größte Vorteil ist die enorme Flexibilität. Ein neuer Mitarbeiter? Ein paar Klicks genügen, und die neue Nebenstelle ist eingerichtet.
Auch die Kosten spielen eine entscheidende Rolle. Eine Cloud-Telefonanlage hat sich als clevere und oft günstigere Alternative zur klassischen Hardware etabliert. Kleine und mittlere Unternehmen können mit Cloud-Systemen ihre Kommunikationskosten oft deutlich senken. Der Grund: Teure Anfangsinvestitionen in eine eigene Anlage entfallen komplett.
Zudem ermöglicht diese Technologie eine geografische Freiheit, die früher undenkbar war. Mitarbeiter können von überall aus – ob im Büro in Hesel, im Homeoffice in Bad Zwischenahn oder unterwegs – unter einer einzigen Firmennummer erreichbar sein.
On-Premise-Server – die kontrollierte Variante
Entscheidest du dich für einen eigenen Server, steht die Telefonanlage physisch bei dir vor Ort, zum Beispiel im Serverraum in deinem Betrieb in Rhauderfehn. Hier fallen einmalige Anschaffungskosten für die Hardware und Lizenzen an, dafür sind die laufenden Kosten oft geringer.
Der größte Vorteil liegt hier klar in der Unabhängigkeit. Du bist nicht auf einen externen Anbieter oder die Qualität deiner Internetverbindung angewiesen, zumindest nicht für interne Gespräche. Alle Daten bleiben unter deiner direkten Kontrolle, was für Branchen mit strengen Datenschutzvorgaben ein entscheidendes Kriterium sein kann.
Der folgende Entscheidungsbaum hilft dir, die richtige Richtung für dein Unternehmen zu finden, je nachdem, ob du mehr Wert auf Flexibilität oder Kontrolle legst.

Die Grafik macht es deutlich: Deine Prioritäten bestimmen die Technologie.
Um dir die Entscheidung noch einfacher zu machen, habe ich die wichtigsten Punkte in einer Tabelle gegenübergestellt.
Cloud-Telefonanlage vs. On-Premise-Server im Überblick
Hier ist ein direkter Vergleich der wichtigsten Merkmale beider Systeme, um dir die Entscheidung zu erleichtern.
| Merkmal | Cloud-Telefonanlage | On-Premise Telefonanlage (Eigener Server) |
|---|---|---|
| Kostenstruktur | Monatliche Mietkosten pro Nutzer, geringe Anfangsinvestition | Hohe Anfangsinvestition, geringere laufende Kosten |
| Flexibilität | Sehr hoch, neue Nutzer schnell hinzufügbar | Begrenzt, Erweiterungen erfordern oft neue Hardware |
| Standort | Unabhängig, ideal für Homeoffice & mobile Arbeit | Standortgebunden, primär für die Nutzung im Büro |
| Wartung | Wird vom Anbieter übernommen | Liegt in deiner Verantwortung (oder deines IT-Partners) |
| Datenkontrolle | Daten liegen im Rechenzentrum des Anbieters | Volle Kontrolle, Daten bleiben im eigenen Haus |
| Internetabhängigkeit | Hoch, stabile Verbindung ist ein Muss | Gering (nur für externe Anrufe) |
| Geeignet für | Wachsende & flexible Unternehmen | Unternehmen mit Fokus auf Datenhoheit & Stabilität |
Beide Wege haben also ihre Berechtigung. Es kommt wirklich darauf an, was für dein Geschäft am besten passt.
Wenn du nach diesem Überblick merkst, dass die Cloud-Lösung für dich interessanter klingt, findest du in unserem Artikel zur Cloud-TK-Anlage weitere Details. Bevor du dich aber endgültig entscheidest, solltest du auch die Unterschiede zwischen Private Cloud vs Public Cloud verstehen, da dies einen großen Einfluss auf Sicherheit und Kosten haben kann.
Diese Funktionen braucht dein Unternehmen wirklich
Eine moderne Telefonanlage mit Nebenstellen ist heute so viel mehr als nur ein Apparat zum Telefonieren. Sie ist die Kommunikationszentrale deines gesamten Betriebs. Doch welche Funktionen machen im hektischen Alltag wirklich den Unterschied? Lass uns mal die wichtigsten Helfer anschauen, die dir und deinem Team die Arbeit spürbar erleichtern.

Weg vom theoretischen „Was wäre wenn“ und rein in die Praxis. Stell dir eine typische Arztpraxis in Emden vor, bei der das Telefon morgens einfach nicht stillsteht. Ohne smarte Funktionen geht hier wertvolle Zeit flöten – Zeit, die für die Patientenbetreuung fehlt.
Smarte Rufverteilung und Erreichbarkeit
Hier geht es um eine ganz simple Sache: Kein Anruf darf mehr ins Leere laufen. Intelligente Systeme sorgen im Hintergrund dafür, dass jeder Anrufer schnell und ohne Umwege beim richtigen Ansprechpartner landet.
Intelligente Rufgruppen: Ein Patient ruft an? Statt nur an einem Platz klingelt es bei allen verfügbaren Mitarbeitern an der Anmeldung. Wer zuerst abnimmt, führt das Gespräch. Das Ergebnis: Die Wartezeit für den Anrufer wird drastisch verkürzt.
Zeitgesteuerte Weiterleitungen: Dein Team macht Mittagspause? Kein Problem. Du stellst einfach ein, dass Anrufe zwischen 12 und 13 Uhr automatisch auf eine Mailbox mit einer passenden Ansage umgeleitet werden. Das Gleiche gilt nach Feierabend.
Digitale Faxfunktion: Ja, das Fax lebt – gerade im medizinischen oder juristischen Umfeld. Moderne Anlagen empfangen Faxe einfach digital und leiten sie als PDF direkt in ein E-Mail-Postfach. Nie wieder Papierstau oder die Suche nach einem verlorenen Dokument.
Solche Automatisierungen entlasten dein Team enorm. So bleibt mehr Zeit für die wirklich wichtigen Aufgaben, anstatt ständig Anrufe intern weiterverbinden zu müssen.
Effizienz durch professionelle Anrufsteuerung
Ein professioneller erster Eindruck am Telefon ist Gold wert. Moderne Anlagen geben dir Werkzeuge an die Hand, die früher nur große Callcenter hatten, um den Anruferstrom gezielt zu lenken.
Das Ziel ist einfach: Jeder Anrufer soll mit minimalem Aufwand die Information oder den Ansprechpartner finden, den er sucht. Das steigert nicht nur die Zufriedenheit, sondern auch die Effizienz deiner internen Abläufe.
Ein Paradebeispiel dafür ist das Sprachmenü. Das kennst du bestimmt: „Drücken Sie die 1 für den Vertrieb, die 2 für den Support …“. Für ein Steuerbüro in Oldenburg könnte das heißen: „Drücken Sie die 1 für die Lohnbuchhaltung, die 2 für die Finanzbuchhaltung.“ So landet der Anrufer sofort in der richtigen Abteilung, ohne den Umweg über die Zentrale gehen zu müssen.
Moderne Systeme wie 3CX gehen hier sogar noch einen Schritt weiter und bieten heute oft weit über 150 Premium-Funktionen ohne versteckte Zusatzkosten. Dazu gehören automatische Anrufverteilung, eben jene Sprachmenüs, Rufgruppen-Management und detaillierte Anrufstatistiken. Gerade für Arzt- und Zahnarztpraxen ist die Möglichkeit Gold wert, Anrufe je nach Öffnungs-, Urlaubszeiten und Mitarbeiterverfügbarkeit automatisch weiterzuleiten. Für kleine Unternehmen in Ostfriesland bedeutet das, dass sie heute Funktionen nutzen können, die früher nur großen Konzernen vorbehalten waren. Mehr zu den vielfältigen Möglichkeiten moderner Systeme erfährst du bei Anbietern wie HostProfis.
Sicherheit und Datenschutz als Grundlage
Gerade in Branchen mit sensiblen Daten – denk an Kanzleien im Emsland oder Praxen entlang der A28 – sind Ausfallsicherheit und Datenschutz keine Kür, sondern absolute Pflicht. Eine gute Telefonanlage muss DSGVO-konform sein und eine hohe Verfügbarkeit garantieren.
Das bedeutet konkret, dass die Kommunikation auch bei einem lokalen Strom- oder Internetausfall weiterläuft, zum Beispiel durch eine automatische Weiterschaltung auf Mobiltelefone. So stellst du sicher, dass dein Unternehmen unter allen Umständen erreichbar und rechtlich auf der sicheren Seite ist.
Die wahren Kosten einer Telefonanlage mit Nebenstellen
Jetzt mal Butter bei die Fische: Was kostet der ganze Spaß eigentlich? Am Ende ist das ja die entscheidende Frage. Die Antwort ist zum Glück klarer, als man denkt, sobald man die beiden grundlegenden Modelle verstanden hat. Der größte Unterschied liegt nämlich in der Kostenstruktur – ob du mietest oder kaufst.
Bei einer Cloud-Telefonanlage zahlst du in der Regel einen festen monatlichen Betrag pro Nebenstelle, also pro Mitarbeiter. Das macht deine Ausgaben extrem planbar und transparent. Stell es dir wie ein Netflix-Abo für deine Firma vor: Du weißt jeden Monat ganz genau, was auf der Rechnung steht.
Der größte Vorteil liegt hier ganz klar in der Flexibilität. Wächst dein Unternehmen, wächst die Anlage einfach mit. Ein kleines Team, das mit zwei Nebenstellen startet, zahlt bei manchen Anbietern nur wenige Euro pro Nebenstelle. Brauchst du ein Jahr später plötzlich 15 Nebenstellen, buchst du sie einfach dazu. Gerade für KMUs hier in Ostfriesland bedeutet das ein deutlich geringeres finanzielles Risiko. Man muss nicht in teure Hardware investieren, die vielleicht in zwei Jahren schon wieder zu klein ist. Mehr zu solchen Preismodellen kannst du dir zum Beispiel bei Anbietern wie sipload ansehen.
Die Anschaffung eines eigenen Servers
Entscheidest du dich für die klassische On-Premise-Lösung, also einen eigenen Server bei dir im Betrieb in Rhauderfehn oder Leer, sieht die Rechnung ganz anders aus. Hier klotzt du am Anfang, statt monatlich zu kleckern.
Die einmalige Anfangsinvestition setzt sich meist so zusammen:
- Hardware: Der Server selbst, auf dem die Anlage läuft.
- Lizenzen: Die Software für die Telefonanlage und jede einzelne Nebenstelle.
- Einrichtung: Der technische Aufwand, um alles zu installieren und perfekt auf deine Bedürfnisse einzustellen.
Sind diese Hürden genommen, sind die laufenden Kosten oft niedriger als bei einer Cloud-Lösung. Du zahlst dann nur noch für deine Telefonleitungen und eventuelle Wartung, aber keine monatlichen Gebühren pro Nutzer.
Langfristig kann sich ein eigener Server also durchaus rechnen. Vor allem, wenn deine Mitarbeiterzahl stabil ist und du die maximale Kontrolle und Unabhängigkeit schätzt. Die hohe Anfangsinvestition muss aber erstmal gestemmt und gut geplant werden.
Versteckte Kosten im Blick behalten
Egal, für welches Modell dein Herz schlägt – es lauern immer Kosten, die man nicht sofort auf dem Zettel hat. Die auf dem Papier günstigste Lösung ist selten die wirtschaftlichste. Ein Steuerbüro in Papenburg, das für seine Mandanten jederzeit erreichbar sein muss, kann sich keine Ausfälle leisten. Hier wiegt Zuverlässigkeit schwerer als der letzte gesparte Euro.
Achte deshalb unbedingt auf diese Punkte:
- Wartungsverträge: Wer kümmert sich um Updates, Sicherheit und Störungen? Gerade bei einem eigenen Server ist das ein kritischer Punkt.
- Support: Bekommst du im Notfall schnell Hilfe? Ist der Kundenservice im Preis drin oder zahlst du für jeden Anruf extra?
- Zusatzfunktionen: Sind wichtige Features wie eine Microsoft Teams-Integration oder die Anbindung von Mobiltelefonen inklusive oder werden sie zu teuren Extras?
- Hardware-Bedarf: Brauchen deine Mitarbeiter neue Telefone oder Headsets? Auch das sind Kosten, die schnell vergessen werden.
Nur wenn du wirklich alle Posten transparent vergleichst, kannst du die Gesamtkosten über mehrere Jahre realistisch einschätzen. So triffst du eine Entscheidung, die nicht nur heute, sondern auch morgen noch zu deinem Unternehmen passt.
So integrierst du deine Telefonie in Microsoft Teams und CRM-Systeme
Eine Telefonanlage ist für sich genommen schon ein starkes Werkzeug. Ihre wahre Kraft entfaltet sie aber erst, wenn sie Hand in Hand mit den Programmen arbeitet, die du und dein Team ohnehin jeden Tag nutzt. Eine moderne Telefonanlage mit Nebenstellen ist heute längst kein isoliertes System mehr, sondern ein clever integrierter Baustein deiner IT-Landschaft. Das spart nicht nur Zeit und Nerven, sondern sorgt auch für einen spürbar professionelleren Auftritt bei deinen Kunden.

Telefonieren direkt aus Microsoft Teams
Viele Unternehmen hier in Ostfriesland und dem Emsland setzen bereits voll auf Microsoft Teams – für Chats, Videokonferenzen und die gesamte interne Zusammenarbeit. Aber wusstest du, dass du Teams auch zu deiner vollwertigen Telefonzentrale ausbauen kannst?
Durch die richtige Anbindung an deine Telefonanlage kannst du direkt aus der gewohnten Teams-Oberfläche externe Anrufe mit deiner festen Büronummer tätigen und annehmen. Das klappt ganz einfach am PC, am Laptop und sogar mobil auf dem Smartphone.
Für deine Mitarbeiter bedeutet das: Sie brauchen nur noch eine einzige Anwendung für die gesamte Kommunikation, egal ob intern oder extern. Kein ständiges Wechseln zwischen verschiedenen Programmen mehr, keine umständliche Suche nach Telefonnummern. Alles ist an einem zentralen Ort gebündelt. Wenn du mehr darüber wissen möchtest, erfährst du in unserem Beitrag zur Teams-Telefonie, wie du sie ganz einfach einrichten kannst.
Dein CRM-System als Informationszentrale
Mindestens genauso wichtig ist die Verknüpfung mit deinem Kundenmanagement-System (CRM). Hier pflegst du schließlich alle wichtigen Informationen zu deinen Kunden – von Kontaktdaten über laufende Projekte bis hin zu offenen Angeboten. Eine saubere Integration macht deine Telefonie zu einem echten Intelligenz-Werkzeug.
Stell dir einfach mal dieses Szenario in einem Handwerksbetrieb in Dörpen oder einer Kanzlei in Meppen vor:
- Ein bekannter Kunde ruft an.
- Noch bevor du den Hörer abnimmst, poppt auf deinem Bildschirm ein kleines Fenster auf.
- Du siehst sofort, wer anruft, welche Projekte gerade laufen und was beim letzten Kontakt besprochen wurde.
Eine CRM-Integration sorgt dafür, dass du jeden Anrufer persönlich und bestens informiert begrüßen kannst. Das erspart peinliche Rückfragen und zeigt dem Kunden sofort, dass du ihn und sein Anliegen ernst nimmst.
Diese Verbindung macht deine täglichen Abläufe deutlich effizienter. Du musst nicht mehr hektisch in verschiedenen Systemen nach den richtigen Infos suchen, während der Kunde am Telefon wartet. Stattdessen hast du alle relevanten Daten mit einem Klick parat. Das verkürzt nicht nur die Gesprächsdauer, sondern steigert auch die Zufriedenheit deiner Kunden und die Produktivität deines gesamten Teams.
Dein reibungsloser Umstieg auf die neue Telefonanlage
Ein Systemwechsel klingt erst mal nach einer großen Nummer, aber keine Sorge: Mit der richtigen Vorbereitung geht der Umstieg auf deine neue Telefonanlage mit Nebenstellen völlig stressfrei über die Bühne. Das oberste Ziel ist klar: Der Betrieb darf keine Minute stillstehen. Mit einer einfachen Checkliste an der Hand wird der ganze Prozess übersichtlich und vor allem planbar.
Der erste Schritt ist immer eine ehrliche Bestandsaufnahme. Was brauchst du wirklich? Wie viele Nebenstellen sind heute und in Zukunft nötig, und welche Funktionen sind unverzichtbar? Auf dieser Grundlage kannst du verschiedene Anbieter und Systeme vergleichen, ohne den roten Faden zu verlieren.
Die wichtigsten Schritte im Überblick
Damit am Stichtag alles wie am Schnürchen läuft, solltest du die Umstellung wie ein kleines, internes Projekt behandeln. Es gibt ein paar entscheidende Punkte, die über Erfolg oder Chaos entscheiden.
Rufnummernmitnahme klären: Das Wichtigste zuerst – du willst natürlich all deine bekannten Nummern behalten. Dein neuer Anbieter kümmert sich um die sogenannte Portierung. Wichtig ist hier nur: Kündige deinen alten Vertrag niemals selbst! Das übernimmt der neue Dienstleister für dich, um einen nahtlosen Übergang zu garantieren.
Technik vor Ort vorbereiten: Wenn die neue Anlage aus der Cloud kommt, muss deine Internetverbindung stabil genug sein. Wir kennen die Gegebenheiten hier in der Region von Emden bis ins Emsland genau und prüfen das immer vorab. So gibt es später keine bösen Überraschungen.
Zeitplan festlegen: Plane die eigentliche Umschaltung am besten für eine Zeit, in der wenig los ist – zum Beispiel nach Feierabend oder am Wochenende. Das minimiert das Risiko von Störungen im laufenden Betrieb auf quasi null.
Ein gut geplanter Umstieg sorgt dafür, dass deine Kunden von der technischen Umstellung im Hintergrund gar nichts mitbekommen. Sie rufen einfach an wie immer – nur dass die Technik dahinter moderner und leistungsfähiger ist.
Ein weiterer entscheidender Punkt ist die Schulung deines Teams. Denn die beste Telefonanlage bringt nichts, wenn niemand weiß, wie man die cleveren neuen Funktionen nutzt. Eine kurze, knackige Einweisung sorgt dafür, dass alle Mitarbeiter von Anfang an die Vorteile des neuen Systems zu schätzen wissen und produktiv damit arbeiten.
Auch der Umgang mit der alten Hardware will bedacht sein. Oft können bestehende VoIP-Telefone einfach weiterverwendet werden. Falls nicht, gibt es nachhaltige Wege, die alten Geräte fachgerecht zu entsorgen.
Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie eine solche Umstellung in der Praxis abläuft, findest du in unserem Blog wertvolle Tipps zur professionellen Installation von Telefonanlagen.
Häufig gestellte Fragen zur Telefonanlage mit Nebenstellen
Im Alltag begegnen uns immer wieder dieselben Fragen, wenn es um Telefonanlagen mit Nebenstellen geht. Hier habe ich die häufigsten kurz und knackig für dich zusammengefasst, damit du schnell die passenden Antworten findest.
Kann ich meine bisherigen Rufnummern behalten?
Ja, absolut. Die Mitnahme deiner bestehenden Nummern, in der Fachsprache auch Portierung genannt, ist heute ein standardisiertes und absolut sicheres Verfahren. Dein neuer Anbieter kümmert sich um den gesamten Prozess im Hintergrund.
Ein wichtiger Tipp aus der Praxis: Kündige deinen alten Vertrag auf keinen Fall selbst! Dein neuer Partner stößt die Portierung für dich an. So ist sichergestellt, dass du für deine Kunden ohne Unterbrechung unter den gewohnten Nummern erreichbar bleibst.
Funktioniert eine Cloud-Telefonanlage auch bei schlechtem Internet?
Für glasklare Gespräche über das Internet ist eine stabile Verbindung die Basis. Die gute Nachricht: Moderne Anschlüsse, selbst in ländlichen Regionen wie bei uns in Ostfriesland oder im Emsland, sind dafür heute in den allermeisten Fällen völlig ausreichend.
Wir prüfen die verfügbare Bandbreite aber grundsätzlich vorab. Für besonders kritische Bereiche, wie zum Beispiel eine Arztpraxis in Leer, kann eine separate Internetleitung oder eine Ausfallsicherung über das Mobilfunknetz eine sinnvolle Absicherung sein.
Welche Endgeräte kann ich verwenden?
Hier hast du die freie Wahl, ganz wie es zu dir und deinem Team passt. Du kannst klassische Tischtelefone, schnurlose DECT-Geräte oder auch Headsets am Computer über eine Software (ein sogenanntes Softphone) nutzen.
Auch die Installation einer App auf dem Smartphone ist problemlos möglich. So kann jeder Mitarbeiter genau das Gerät verwenden, das am besten in seinen Arbeitsalltag passt – egal ob im Büro in Papenburg oder aus dem Homeoffice.
Wie sicher sind meine Daten bei einer Cloud-Lösung?
Seriöse Anbieter hosten ihre Server in zertifizierten, hochsicheren Rechenzentren in Deutschland. Damit unterliegen sie automatisch der strengen DSGVO. Zusätzlich wird die gesamte Sprachkommunikation verschlüsselt übertragen.
Das Sicherheitsniveau ist dadurch oft sogar deutlich höher als bei einem alten Server, der vielleicht ungeschützt im eigenen Kellerbüro vor sich hin werkelt.
Christian Hainke ist Geschäftsführer der Hainke Computer GmbH – dem IT-Systemhaus in Ostfriesland für zuverlässige IT-Sicherheit, smarte Microsoft 365-Lösungen und moderne Infrastruktur. Mit über 20 Jahren Erfahrung und einem klaren Fokus auf kleine und mittelständische Unternehmen unterstützt er mit seinem Team Unternehmen dabei, IT einfach, sicher und effizient zu gestalten.
Sein Motto: „Sicherheit beginnt mit Klarheit – und die liefern wir.“