Der alles entscheidende Unterschied zwischen IMAP und POP3 liegt darin, wo deine E-Mails gespeichert werden. IMAP behält deine Nachrichten auf dem Server und synchronisiert sie über alle Geräte hinweg. POP3 hingegen lädt sie auf ein einziges Gerät herunter und löscht sie danach meistens vom Server.
Du kannst es dir so vorstellen: IMAP ist dein zentrales Cloud-Archiv, auf das du von überall zugreifen kannst. POP3 ist wie der alte Postbote, der die Briefe einmalig in deinen Briefkasten wirft – danach sind sie nur noch dort zu finden.

IMAP vs. POP3: Was dein Unternehmen wissen muss
Stell dir eine typische Situation vor: Du sitzt in deinem Büro in Leer, ein Kollege arbeitet von zu Hause in Papenburg und eine Mitarbeiterin prüft E-Mails auf ihrem Tablet bei einem Kundentermin in Emden. Damit das reibungslos klappt, muss im Hintergrund das richtige E-Mail-Protokoll die Fäden ziehen. Und genau hier kommen IMAP und POP3 ins Spiel.
Auf den ersten Blick machen beide das Gleiche: Sie rufen E-Mails ab. Doch der Unterschied ist gewaltig und hat direkte Auswirkungen auf deine Produktivität, die Datensicherheit und die Flexibilität deines gesamten Teams.
Die Wahl zwischen diesen beiden Protokollen ist eine der grundlegendsten Entscheidungen für die IT-Infrastruktur eines Unternehmens. Gerade heute, wo mobiles Arbeiten und der Zugriff von unterwegs zur Normalität gehören, ist es wichtiger denn je, diese Entscheidung bewusst zu treffen.
Ein kurzer Überblick für Betriebe in Ostfriesland
Schon seit der Jahrtausendwende hat sich IMAP als klarer Standard in deutschen Unternehmen durchgesetzt. Während POP3 in den 1990er-Jahren noch dominierte, ist IMAP heute bei rund 85–90 % der E-Mail-Systeme die erste Wahl. Diese Entwicklung ist eng mit dem wachsenden Bedarf an mobilem Zugriff und digitalisierten Prozessen verknüpft – eine Realität für jeden Betrieb entlang der A31 oder A28. Mehr über die technischen Hintergründe dieser Entwicklung findest du bei Hosttech.
IMAP vs. POP3 in der Praxis
Diese Tabelle zeigt dir die wichtigsten Unterschiede, damit du schnell eine fundierte Entscheidung treffen kannst.
| Eigenschaft | IMAP (Moderner Standard) | POP3 (Veralteter Ansatz) |
|---|---|---|
| Speicherort | E-Mails bleiben zentral auf dem Server. | E-Mails werden lokal auf ein Gerät heruntergeladen. |
| Gerätezugriff | Synchroner Zugriff von mehreren Geräten (PC, Smartphone, Tablet). | Zugriff ist für ein einziges Gerät konzipiert. |
| Synchronisation | Alle Geräte zeigen denselben Stand (gelesen, gelöscht, Entwürfe). | Keine Synchronisation. Jedes Gerät hat einen eigenen, isolierten Datenstand. |
| Datenverlust | Geringes Risiko, da E-Mails zentral auf dem Server gesichert sind. | Hohes Risiko bei Geräte-Defekt, Diebstahl oder Verlust. |
| Teamarbeit | Ideal für geteilte Postfächer (z. B. info@, buchhaltung@). | Für die Zusammenarbeit im Team absolut ungeeignet. |
| DSGVO-Konformität | Einfacher umsetzbar durch zentrale Kontrolle und Backup der Daten. | Kompliziert, da Daten unkontrolliert auf diverse Geräte verteilt werden. |
Kurz gesagt: Wenn du heute ein Unternehmen führst, das auf Flexibilität, Teamarbeit und Datensicherheit angewiesen ist, führt praktisch kein Weg an IMAP vorbei. POP3 ist ein Relikt aus einer Zeit, in der man E-Mails an einem einzigen PC-Arbeitsplatz abgerufen hat.
POP3 verstehen: Der digitale Postbote für ein einziges Gerät
Stell dir POP3 (Post Office Protocol 3) am besten wie einen klassischen Postboten vor: Er holt deine E-Mails am Server ab und liefert sie an eine einzige Adresse – in diesem Fall an einen einzigen Computer. Sobald die Nachricht zugestellt wurde, ist seine Arbeit erledigt und die Mail wird vom Server gelöscht. Das war früher, als Speicherplatz teuer und das Internet langsam war, eine durchaus clevere Lösung.
Man saß an seinem festen Schreibtisch-PC, zum Beispiel in einem Steuerbüro in Rhauderfehn, und alle Mails waren lokal und sicher auf diesem einen Rechner. Doch genau dieser Ansatz ist heute für fast jeden Betrieb ein echtes Problem geworden.
Die Schwachstellen von POP3 im modernen Arbeitsalltag
Die Funktionsweise von POP3 bringt gravierende Nachteile mit sich, die in der heutigen, flexiblen Arbeitswelt schnell zum handfesten Hindernis werden. Die größten Risiken sind der potenzielle Datenverlust und die fehlende Synchronisation über mehrere Geräte hinweg.
Was passiert, wenn der Computer in deiner Praxis in Leer einen Festplattenschaden hat oder gestohlen wird?
Mit POP3 wären alle darauf gespeicherten E-Mails unwiederbringlich verloren. Da die Nachrichten nach dem Abruf vom Server gelöscht wurden, gibt es keine zentrale Sicherheitskopie mehr.
Dieses Prinzip führt zu weiteren Problemen, die den Arbeitsfluss empfindlich stören:
- Kein mobiler Zugriff: Eine wichtige E-Mail unterwegs auf dem Smartphone lesen? Unmöglich. Die Nachricht existiert ausschließlich auf dem einen Computer im Büro.
- Fehlende Synchronisation: Wenn du eine E-Mail auf dem Büro-PC als gelesen markierst, weiß dein Laptop nichts davon. Gesendete Elemente, Entwürfe oder angelegte Ordnerstrukturen gibt es nur lokal auf dem jeweiligen Gerät. Ein einheitlicher Stand ist ausgeschlossen.
- Für Teamarbeit ungeeignet: Ein gemeinsames Postfach wie
info@oderrechnung@zu verwalten, artet schnell in pures Chaos aus. Ein Mitarbeiter lädt die Mail herunter, und für alle anderen im Team ist sie weg – unsichtbar und nicht mehr zu bearbeiten.
Ein Relikt mit begrenztem Nutzen
Diese Einschränkungen machen mehr als deutlich, warum POP3 heute als veraltet gilt. Die Methode isoliert deine gesamte Kommunikation auf ein einziges Gerät und schafft damit gefährliche Datensilos. In einer Zeit, in der Mitarbeiter von verschiedenen Standorten aus – sei es im Emsland, in Oldenburg oder im Homeoffice – nahtlos zusammenarbeiten müssen, passt dieses Modell einfach nicht mehr.
Klar, theoretisch gibt es noch Nischenanwendungen, etwa für reine Archivierungs-Postfächer, die nur von einem einzigen Gerät abgerufen werden müssen. Doch für den dynamischen Alltag der allermeisten Unternehmen ist POP3 ein technisches Relikt, das mehr Risiken als Vorteile birgt. Es ist ein System, das für die Arbeitswelt von gestern gebaut wurde.
IMAP verstehen: Dein zentrales E-Mail-Archiv in der Cloud
IMAP (Internet Message Access Protocol) ist die moderne Antwort auf die Anforderungen unserer heutigen, vernetzten Arbeitswelt. Vergiss das komplizierte technische Kürzel für einen Moment und stell dir IMAP einfach wie ein zentrales, digitales Archiv für deine E-Mails vor – sicher und immer erreichbar in der Cloud. Der springende Punkt, der IMAP von POP3 unterscheidet, ist: Deine Nachrichten bleiben immer auf dem Server.
Du schaust also quasi nur durch ein Fenster auf dein Postfach. Egal, von welchem Gerät aus du hineinschaust, du siehst immer exakt dasselbe.

Der unschlagbare Vorteil der Synchronisation
Die eigentliche Stärke von IMAP liegt in der perfekten Synchronisation. Jede Aktion, die du auf einem Gerät ausführst, wird sofort auf dem Server vermerkt und ist damit augenblicklich für all deine anderen Geräte sichtbar.
Ein ganz alltägliches Beispiel aus einem Betrieb im Emsland: Ein Kunde schickt eine dringende Anfrage.
- Du liest die E-Mail morgens am PC in deiner Firma in Meppen. Sie wird sofort als „gelesen“ markiert.
- Auf dem Weg zu einem Termin entlang der A31 prüfst du die Details kurz auf deinem Smartphone – die Nachricht ist auch dort bereits als gelesen gekennzeichnet.
- Zurück im Büro beginnst du am Laptop mit der Antwort und speicherst sie als Entwurf. Dieser Entwurf ist sofort auch auf deinem Tablet und Smartphone verfügbar.
Diese nahtlose Abstimmung verhindert Doppelarbeit und stellt sicher, dass alle im Team jederzeit auf dem gleichen Stand sind.
Mehr Sicherheit und Kontrolle für dein Unternehmen
Ein weiterer, oft unterschätzter Vorteil von IMAP ist die Datensicherheit. Weil alle E-Mails zentral auf einem geschützten Server lagern, sind sie nicht mehr auf einzelne, potenziell anfällige Geräte verstreut.
Geht ein Firmen-Laptop kaputt oder wird ein Smartphone gestohlen, sind die E-Mails nicht verloren. Sie liegen sicher auf dem Server, und du kannst von jedem anderen Gerät aus sofort wieder darauf zugreifen.
Das vereinfacht nicht nur die Erstellung von Backups enorm, sondern gibt dir auch die Kontrolle über deine Unternehmensdaten zurück. Es spielt keine Rolle mehr, ob ein Mitarbeiter in Papenburg im Homeoffice oder in einer Praxis in Remels arbeitet – die Daten bleiben zentral verwaltet. Das ist übrigens auch ein wichtiger Baustein für eine revisionssichere E-Mail-Archivierung, die für viele Unternehmen längst gesetzlich vorgeschrieben ist. In unserem Beitrag erfährst du mehr darüber, was eine revisionssichere E-Mail-Archivierung genau bedeutet.
Gerade für die Zusammenarbeit in Teams ist IMAP praktisch unverzichtbar. Gemeinsame Postfächer wie info@ oder buchhaltung@ funktionieren damit reibungslos, da jeder Mitarbeiter den aktuellen Bearbeitungsstatus jeder einzelnen E-Mail sehen kann. Der Unterschied zwischen IMAP und POP3 wird hier besonders deutlich: Wo POP3 Chaos schafft, sorgt IMAP für Ordnung und Effizienz.
Der direkte Vergleich für deinen Betrieb
Jetzt schauen wir uns IMAP und POP3 mal ganz direkt an und legen die entscheidenden Kriterien für dein Unternehmen nebeneinander. Damit du eine klare Entscheidungsgrundlage für deinen Betrieb hier im Emsland oder in Ostfriesland hast, bewerten wir beide Protokolle anhand von realistischen Szenarien aus dem Alltag.
Datensicherheit und DSGVO-Konformität
Ein absolut kritischer Punkt für jede Arztpraxis in Leer oder jeden Handwerksbetrieb in Dörpen ist die Datensicherheit – ganz besonders mit Blick auf die DSGVO. Bei POP3 werden E-Mails auf einzelne Geräte heruntergeladen und landen dort unkontrolliert. Aus Sicht der Datensicherheit ist das ein wahrer Albtraum.
Stell dir nur mal vor, ein Mitarbeiter verliert sein Firmen-Notebook. Mit POP3 wären potenziell sensible Kundendaten und die gesamte E-Mail-Kommunikation auf diesem Gerät weg und für Dritte zugänglich.
IMAP spielt hier seinen größten Trumpf aus. Da alle E-Mails zentral auf einem geschützten Server liegen, behältst du die volle Kontrolle. Geht ein Gerät kaputt oder verloren, bleiben die Daten sicher. Der Zugriff lässt sich zentral sperren, und auf einem neuen Gerät sind alle Informationen sofort wieder da. Das macht die Einhaltung der DSGVO um ein Vielfaches einfacher.
Zusammengefasst heißt das:
- POP3: Die Daten sind auf viele Geräte verteilt, was die Kontrolle und das Einhalten von Löschfristen extrem erschwert. Bei einem Geräteverlust droht ein handfestes Datenleck.
- IMAP: Die Daten bleiben zentral und sicher auf dem Server. Das erleichtert die Zugriffskontrolle, die Backups und die Umsetzung aller Datenschutzrichtlinien.
Zusammenarbeit im Team und geteilte Postfächer
Moderne Unternehmen leben von Teamarbeit. Wie einfach ist also die gemeinsame Nutzung von Postfächern wie info@ oder rechnung@? Genau hier zeigt sich im betrieblichen Alltag der wohl größte Unterschied zwischen IMAP und POP3.
Mit POP3 ist eine sinnvolle Zusammenarbeit quasi unmöglich. Ruft ein Kollege in deiner Papenburger Firma eine E-Mail ab, wird sie vom Server gelöscht. Für alle anderen im Team ist diese Nachricht damit unsichtbar. Wer hat geantwortet? Ist die Anfrage schon bearbeitet? Pures Chaos ist vorprogrammiert.
IMAP dagegen wurde für die Teamarbeit gemacht. Jeder Mitarbeiter greift auf dasselbe, zentrale Postfach zu. Jede Aktion – ob eine Mail als gelesen markiert, in einen Ordner verschoben oder beantwortet wird – ist für alle sofort sichtbar. So funktioniert effiziente Zusammenarbeit, ohne ständige Rückfragen und doppelte Arbeit.
Backups und Wiederherstellung im Notfall
Was passiert, wenn ein Rechner den Geist aufgibt? Bei einem Handwerksbetrieb in Emden kann ein defekter PC schnell den ganzen Bürobetrieb lahmlegen. Mit POP3 wären alle lokal gespeicherten E-Mails auf diesem Rechner vermutlich für immer verloren, es sei denn, es wurde ein separates und aufwändiges Backup-System für jeden einzelnen Arbeitsplatz eingerichtet.
Bei IMAP ist die Lage deutlich entspannter. Da alle E-Mails auf dem Server liegen, sind sie automatisch Teil der zentralen Server-Sicherung. Fällt ein Computer aus, richtest du einfach einen neuen ein, verbindest ihn mit dem IMAP-Konto und binnen weniger Minuten ist alles wieder da. Dieser zentrale Ansatz spart nicht nur Nerven, er ist auch deutlich sicherer und effizienter. Für die meisten Betriebe in unserer Region, von Meppen bis Bad Zwischenahn, ist IMAP daher die klar überlegene Lösung für einen reibungslosen und sicheren Betrieb.
So klappt der Umstieg von POP3 auf IMAP reibungslos
Du hast dich also entschieden, von POP3 auf den deutlich moderneren IMAP-Standard zu wechseln? Eine sehr gute Entscheidung, die deinem Betrieb mehr Flexibilität und Sicherheit bringt. Und keine Sorge: Der Umstieg ist unkomplizierter, als viele denken. Mit der richtigen Vorbereitung klappt die Umstellung, ohne dass auch nur eine einzige wichtige Nachricht verloren geht.

Der entscheidende Schritt ist, deine alten, lokal gespeicherten E-Mails zu sichern und wieder auf den Server hochzuladen. Schließlich ist das ja der ganze Sinn der Sache – damit du nach dem Wechsel von all deinen Geräten darauf zugreifen kannst. Dieser Prozess zentralisiert dein komplettes E-Mail-Archiv.
Deine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Umstellung
Die genauen Klicks können sich je nach E-Mail-Programm wie Outlook oder Thunderbird leicht unterscheiden, aber das Grundprinzip bleibt immer gleich. Du legst einfach das neue IMAP-Konto parallel zum alten POP3-Konto an und verschiebst anschließend die Daten.
- Backup erstellen: Sicherheit geht immer vor. Mach als Allererstes eine vollständige Sicherung deines E-Mail-Programms, bei Outlook wäre das zum Beispiel eine .pst-Datendatei.
- Neues IMAP-Konto einrichten: Auf keinen Fall das alte POP3-Konto löschen! Richte stattdessen im selben E-Mail-Programm ein neues Konto mit denselben Zugangsdaten ein, wähle diesmal aber als Kontotyp IMAP aus.
- E-Mails und Ordner verschieben: Du siehst jetzt beide Konten in der Seitenleiste deines Programms. Nun ziehst du einfach alle E-Mails und Ordner per Drag-and-drop aus dem alten POP3-Posteingang in den neuen IMAP-Posteingang.
- Synchronisation abwarten: Je nachdem, wie viele E-Mails du hast, kann es eine Weile dauern, bis alles auf den Server hochgeladen ist. Gib dem Programm die nötige Zeit, um diesen Prozess abzuschließen.
- Altes POP3-Konto entfernen: Wenn du sicher bist, dass alle Nachrichten und Ordner im neuen IMAP-Konto auftauchen, kannst du das alte POP3-Konto aus dem Programm löschen.
Wichtiger Hinweis: Diesen Vorgang musst du für jeden Arbeitsplatz wiederholen, an dem bisher E-Mails per POP3 abgerufen wurden. Nur so stellst du sicher, dass keine lokal gespeicherten Nachrichten auf irgendeinem Rechner zurückbleiben.
Für Betriebe mit mehreren Mitarbeitern, beispielsweise in Bad Zwischenahn oder im Emsland, lohnt es sich, den Umstieg koordiniert zu planen, um den Geschäftsbetrieb nicht zu stören. Falls du dir unsicher bist, wie du am besten vorgehst – meld dich einfach. Wir kennen die Herausforderungen in der Region und helfen dabei, den Übergang so reibungslos wie möglich zu gestalten. Wenn du dein neues Konto anlegst, kann dir übrigens auch unsere Anleitung weiterhelfen, wie du ein Outlook-Postfach richtig einrichten.
Unsere Empfehlung für dein Unternehmen in Ostfriesland
Nachdem wir die Technik hinter IMAP und POP3 beleuchtet haben, kommen wir zum Punkt: Was bedeutet das konkret für dich und dein Geschäft? Die Antwort darauf ist heute zum Glück klarer und einfacher denn je.
Für praktisch jedes moderne Unternehmen – ob Anwaltskanzlei in Papenburg, Handwerksbetrieb in Hesel oder Dienstleister in Oldenburg – gibt es nur eine zukunftsfähige Wahl: IMAP. Man muss es so deutlich sagen: POP3 ist ein technisches Relikt und passt einfach nicht mehr in eine Arbeitswelt, in der Flexibilität, Datensicherheit und reibungslose Teamarbeit den Erfolg bestimmen.
Warum IMAP für deine Firma die bessere Wahl ist
Diese klare Empfehlung stützt sich auf vier zentrale Punkte, die sich direkt auf deinen Betriebsalltag auswirken:
- Flexibilität und Mobilität: Mit IMAP haben du und deine Mitarbeiter von überall und mit jedem Gerät Zugriff auf exakt denselben E-Mail-Bestand, immer auf dem neuesten Stand. Ob am PC im Büro in Leer, vom Homeoffice im Emsland oder mit dem Smartphone auf dem Weg zur A28 – die Kommunikation reißt nie ab.
- Datensicherheit und DSGVO: Deine E-Mails sind zentral und geschützt auf einem Server gespeichert. Geht ein Laptop kaputt oder wird ein Handy gestohlen, sind keine geschäftskritischen Daten verloren. Das ist nicht nur ein unschätzbarer Vorteil für den Betriebsfrieden, sondern erleichtert auch die Einhaltung der DSGVO-Vorschriften enorm.
- Echte Teamarbeit: Geteilte Postfächer wie
info@oderbuchhaltung@funktionieren mit IMAP erst richtig. Jeder im Team sieht sofort, welche E-Mail bereits gelesen oder beantwortet wurde. Das verhindert Doppelarbeit und sorgt für klare Verhältnisse. - Unkompliziertes Wachstum: Dein Unternehmen wächst? Dein E-Mail-System wächst einfach mit. Neue Mitarbeiter oder zusätzliche Geräte lassen sich mühelos einbinden, ohne dass du dir über komplexe Datenübertragungen den Kopf zerbrechen musst.
Gibt es überhaupt noch einen Grund für POP3? In der Theorie vielleicht. Man könnte es für ein reines Archiv-Postfach nutzen, das nur von einem einzigen, festen PC abgerufen wird, um Speicherplatz auf dem Server zu sparen. Aber mal ehrlich: Selbst für diesen Nischenfall gibt es heute weitaus bessere und sicherere Archivierungslösungen.
Der nächste Schritt zu professioneller Zusammenarbeit
Wenn du bereits auf IMAP setzt, ist das eine sehr gute Grundlage. Der logische nächste Schritt für eine noch effizientere Zusammenarbeit sind dann umfassende Plattformen wie Microsoft Exchange, das Herzstück von Microsoft 365. Solche Lösungen gehen weit über die reine E-Mail-Synchronisation hinaus und bieten eine zentrale Verwaltung von Kalendern, Kontakten und Aufgaben für das gesamte Team. So wird die Zusammenarbeit noch professioneller.
Kurz gesagt: Der Unterschied zwischen IMAP und POP3 ist heute der Unterschied zwischen einer zukunftsfähigen IT-Strategie und einem veralteten System, das dein Unternehmen ausbremst.
Die häufigsten Fragen zu IMAP und POP3 im Überblick
Zum Abschluss wollen wir noch ein paar Fragen klären, die uns im IT-Alltag hier in Ostfriesland und im Emsland immer wieder unterkommen, wenn es um die Entscheidung zwischen IMAP und POP3 geht.
Verliere ich meine alten E-Mails, wenn ich umsteige?
Nein, keine Sorge – deine alten E-Mails sind absolut sicher. Das ist eine der größten Befürchtungen bei einer Umstellung, aber sie ist unbegründet. Alle Nachrichten, die bisher via POP3 nur lokal auf deinem Rechner lagen, werden beim Wechsel sauber in das neue IMAP-Konto kopiert. Praktisch heißt das: Du lädst sie auf den Server hoch und machst sie damit sofort auf all deinen Geräten verfügbar.
Braucht IMAP nicht viel mehr Speicherplatz auf dem Server?
Ja, das stimmt. Da bei IMAP alle E-Mails und Anhänge dauerhaft auf dem Server gespeichert bleiben, ist der Speicherbedarf natürlich höher als bei POP3.
Aber in der heutigen Zeit ist Speicherplatz bei professionellen Anbietern wirklich kein Kostenfaktor mehr. Moderne Lösungen wie Microsoft 365 bieten oft schon standardmäßig 50 GB oder mehr pro Postfach. Das ist mehr als genug für die allermeisten Unternehmen.
Der folgende Entscheidungsbaum fasst die Kernfrage schön zusammen und hilft bei der Wahl des richtigen Protokolls, je nachdem, ob Teamarbeit und mobiler Zugriff eine Rolle spielen.

Die Grafik macht es deutlich: Sobald du im Team arbeitest oder von unterwegs auf deine Mails zugreifen musst, führt eigentlich kein Weg an IMAP vorbei.
Ist IMAP sicher und DSGVO-konform?
Das Protokoll selbst ist nur der Weg, auf dem die Daten übertragen werden. Die eigentliche Sicherheit hängt von deinem E-Mail-Anbieter ab. Wenn du einen seriösen Hoster mit Serverstandort in der EU wählst und durchgehend verschlüsselte Verbindungen (SSL/TLS) nutzt, ist IMAP eine sehr sichere Lösung.
Aus Sicht der DSGVO hat IMAP sogar einen klaren Vorteil: Die Daten liegen zentral auf einem gut gesicherten Server und sind nicht unkontrolliert auf zig verschiedenen Endgeräten verstreut. Das macht die Kontrolle über die Daten und die Einhaltung von Löschfristen erheblich einfacher.
Wer die Sicherheit noch weiter auf die Spitze treiben will, kann sich zusätzlich mit dem Thema E-Mail-Verschlüsselung in Outlook beschäftigen.
Gibt es eine bessere Alternative als IMAP?
Für die reine Synchronisation von E-Mails ist IMAP nach wie vor der Goldstandard. Der nächste logische Schritt für professionelle Zusammenarbeit im Team sind aber ganz klar Groupware-Lösungen wie Microsoft Exchange.
Hier geht es nicht mehr nur um E-Mails. Exchange synchronisiert auch Kalender, Kontakte und Aufgaben über alle Geräte hinweg und bietet damit die umfassendste Lösung für eine wirklich effiziente Teamarbeit.
Christian Hainke ist Geschäftsführer der Hainke Computer GmbH – dem IT-Systemhaus in Ostfriesland für zuverlässige IT-Sicherheit, smarte Microsoft 365-Lösungen und moderne Infrastruktur. Mit über 20 Jahren Erfahrung und einem klaren Fokus auf kleine und mittelständische Unternehmen unterstützt er mit seinem Team Unternehmen dabei, IT einfach, sicher und effizient zu gestalten.
Sein Motto: „Sicherheit beginnt mit Klarheit – und die liefern wir.“