Teams Telefonie Kosten 2026 verstehen und clever sparen

Du fragst dich, was die Teams Telefonie Kosten unterm Strich wirklich bedeuten und ob sich die Umstellung von deiner alten Telefonanlage überhaupt rechnet? Um es kurz zu machen: Die Kosten sind kein einzelner Posten, sondern setzen sich wie ein Mosaik aus verschiedenen Bausteinen zusammen. Rechnet man jedoch alles mit ein – also auch Wartung, Strom und Hardware –, sind die Gesamtkosten oft niedriger als bei einer klassischen Anlage.

Was kostet telefonieren mit Microsoft Teams wirklich

Schreibtisch mit Laptop, der "TEAMS TELEFONIE KOSTEN" anzeigt, daneben ein rotes Spielzeugauto und Taschenrechner.

Wenn du darüber nachdenkst, deine alte Telefonanlage in den wohlverdienten Ruhestand zu schicken, ist die Kostenfrage natürlich entscheidend. Viele Geschäftsführer und Praxisleiter in unserer Region – von Leer über Papenburg bis nach Emden – sind immer wieder überrascht, wie transparent und oft auch günstiger die Umstellung auf Teams Telefonie tatsächlich ausfällt.

Der Trick dabei ist, die Kosten richtig zu verstehen. Du kannst es dir ein bisschen wie beim Autokauf vorstellen: Du hast den Anschaffungspreis für das Fahrzeug, die laufenden Kosten für den „Treibstoff“ und vielleicht noch den einen oder anderen Posten für Sonderausstattung.

Die drei zentralen Kostenblöcke

Bei der Teams Telefonie setzen sich die Kosten im Wesentlichen aus drei Bereichen zusammen, die wir uns hier einmal ganz genau ansehen:

  • Lizenzkosten: Das ist die Grundlage. Jeder Mitarbeiter, der über Teams ins öffentliche Telefonnetz telefonieren soll, benötigt eine passende Lizenz.
  • Anrufkosten: Hier bezahlst du für die tatsächliche Verbindung nach draußen. Dafür gibt es verschiedene Modelle, von Minutenpaketen bis hin zu Flatrates.
  • Hardware- und Einrichtungskosten: Das sind meist einmalige Ausgaben, zum Beispiel für Headsets, spezielle Telefone und natürlich die professionelle Einrichtung des gesamten Systems.

Stell dir vor, du führst eine Anwaltskanzlei in Leer. Deine alte Telefonanlage verursacht nicht nur monatliche Grundgebühren, sondern auch immer wiederkehrende Wartungskosten. Bei der Teams Telefonie fallen diese starren Wartungsverträge weg und du zahlst flexibel nur für die Lizenzen, die du auch wirklich benötigst.

Gerade diese Flexibilität ist für viele Betriebe im Emsland und in Ostfriesland ein enormer Vorteil. Wächst dein Team, buchst du einfach eine Lizenz dazu. Reduzierst du Personal, kündigst du sie wieder. Diese unkomplizierte Anpassungsfähigkeit an deine tatsächliche Unternehmensgröße ist ein wichtiger Hebel, um langfristig IT-Kosten zu senken.

Wir zeigen dir in den nächsten Abschnitten ganz genau, wie sich die Teams Telefonie Kosten zusammensetzen und worauf du bei deiner Planung unbedingt achten solltest. So bekommst du eine klare und ehrliche Grundlage für deine Entscheidung. Du wirst sehen: Moderne Kommunikation muss weder kompliziert noch teuer sein.

Die Bausteine der Teams Telefonie Kosten im Detail

Zwei Personen bauen Häuser aus Legosteinen, ein Schild mit der Aufschrift „KOSTEN-BAUSTEINE“ ist im Vordergrund zu sehen.

Um die Teams Telefonie Kosten wirklich zu durchschauen, brechen wir sie am besten auf ihre Einzelteile herunter. Stell es dir wie beim Bauen mit Legosteinen vor: Jeder Stein erfüllt eine bestimmte Funktion, und erst wenn du sie richtig zusammensetzt, entsteht am Ende das, was du brauchst. Die Basis für alles ist dabei immer deine Microsoft 365-Lizenz, die in den meisten Unternehmen ohnehin schon vorhanden ist.

Auf diesem Fundament bauen wir dann die eigentlichen Telefonie-Komponenten auf. Lass uns diese Posten einmal Schritt für Schritt durchgehen, damit du ein glasklares Bild bekommst.

Baustein 1: Die Lizenz zum Telefonieren

Damit aus Teams eine richtige Telefonanlage wird, braucht es als Allererstes die passende Lizenz. Dieser Baustein ist das Add-on „Teams Phone Standard“. Du buchst es einfach zu deiner bestehenden Microsoft 365-Lizenz (wie Business Standard oder Premium) dazu und schaltest damit die Telefonie-Funktionen frei.

Ohne diese Lizenz beschränken sich Anrufe auf den internen Austausch mit Kollegen. Mit ihr wird dein Teams zur vollwertigen Cloud-Telefonanlage, die auch ins öffentliche Telefonnetz funken kann. Die Kosten dafür liegen aktuell bei rund 7,50 € pro Nutzer und Monat.

Es gibt auch die großen Microsoft 365 E5-Pakete, in denen die Teams Phone-Lizenz bereits enthalten ist. Das lohnt sich aber meist nur für größere Unternehmen mit speziellen Anforderungen an Sicherheit und Analyse. Für die meisten Betriebe in Ostfriesland ist das Add-on die günstigere Wahl.

Baustein 2: Die Verbindung zur Außenwelt

Dein Teams ist jetzt startklar zum Telefonieren, braucht aber noch eine „Leitung“ nach draußen. Hier gibt es im Grunde drei Wege, die sich bei den Kosten, der Flexibilität und dem Einrichtungsaufwand deutlich unterscheiden:

  • Microsoft Anrufpläne: Das ist die Plug-and-Play-Lösung. Du buchst bei Microsoft direkt ein Minutenpaket für jeden Nutzer. Perfekt für einen schnellen Start, aber auf Dauer oft nicht die günstigste Variante und wenig flexibel.
  • Operator Connect: Ein guter Mittelweg. Du wählst einen von Microsoft zertifizierten Telefonanbieter aus, der sich nahtlos in Teams integriert. Die Einrichtung ist einfacher als beim Direct Routing, aber deine Anbieterauswahl ist auf die Partner von Microsoft beschränkt.
  • Direct Routing: Hier behältst du die volle Kontrolle. Du suchst dir einen beliebigen Telefonanbieter aus und verbindest ihn über einen sogenannten SIP-Trunk direkt mit deiner Teams-Umgebung. Das ist die flexibelste und oft kostengünstigste Methode, gerade für Unternehmen mit speziellen Anforderungen oder mehreren Standorten – zum Beispiel eine Arztpraxis in Leer mit einer Zweigstelle in Papenburg.

Die Wahl der richtigen Anbindung ist der größte Hebel für deine laufenden Teams Telefonie Kosten. Während Anrufpläne am Anfang unkompliziert wirken, bietet Direct Routing langfristig oft das größte Sparpotenzial, weil du Tarife frei verhandeln kannst und nicht an Microsoft gebunden bist. Wenn du tiefer in die Unterschiede und Vorteile eintauchen willst, wirf einen Blick in unseren Beitrag zur Umstellung auf eine Cloud-TK-Anlage.

Baustein 3: Rufnummern und weitere Posten

Zum Schluss gibt es noch ein paar kleinere, aber wichtige Kostenpunkte, die du auf dem Schirm haben solltest. Einer davon ist die Mitnahme deiner bestehenden Rufnummern, die sogenannte Portierung. Hierfür fällt in der Regel eine kleine, einmalige Gebühr pro Rufnummernblock an.

Außerdem spielt die Hardware eine Rolle. Klassische Tischtelefone sind meist nicht mehr kompatibel. Stattdessen brauchst du Teams-zertifizierte Headsets oder spezielle Teams-Telefone. Und schließlich solltest du die einmaligen Einrichtungskosten durch einen IT-Partner einplanen, der alles sauber für dich konfiguriert. Diese Investition am Anfang stellt sicher, dass später alles reibungslos und ohne Kopfzerbrechen läuft.

Microsoft Anrufpläne oder Direct Routing – was ist die richtige Wahl?

Jetzt stehen wir vor der entscheidenden Frage: Wie bindest du deine Teams Telefonie an das öffentliche Telefonnetz an? Diese Entscheidung hat massive Auswirkungen auf deine Flexibilität und vor allem auf die laufenden Kosten deiner Teams Telefonie. Im Grunde gibt es zwei Wege, die du dir ganz einfach vorstellen kannst: Microsoft Anrufpläne sind wie ein Prepaid-Handyvertrag mit festen Minutenpaketen. Direct Routing hingegen ist wie ein eigener Glasfaseranschluss, bei dem du den Anbieter frei wählen kannst.

Beide Wege haben ihre Berechtigung, doch sie sind für ganz unterschiedliche Anforderungen gemacht. Schauen wir uns das mal genauer an.

Der einfache Weg: Microsoft Anrufpläne

Die Anrufpläne von Microsoft sind ohne Frage der schnellste und unkomplizierteste Weg, um mit der Teams Telefonie zu starten. Du buchst einfach pro Nutzer ein Minutenpaket direkt bei Microsoft und kannst sofort lostelefonieren – egal ob ins Fest- oder Mobilfunknetz. Hierfür gibt es verschiedene Pakete, etwa nur für nationale oder auch für internationale Anrufe.

Klingt gut, oder? Der große Vorteil ist die Einfachheit. Die Einrichtung ist schnell erledigt und erfordert kaum technisches Vorwissen. Perfekt für kleine Teams, die sofort loslegen wollen und sich um nichts kümmern möchten. Du hast nur einen Vertragspartner und eine Rechnung, da alles über Microsoft läuft.

Der Haken an der Sache: Du bist bei den Tarifen und Konditionen komplett von Microsoft abhängig und hast so gut wie keinen Verhandlungsspielraum. Für viele Unternehmen wird diese Bequemlichkeit auf Dauer deutlich teurer als die flexiblere Alternative.

Der flexible Weg: Direct Routing

Mit Direct Routing behältst du die volle Kontrolle. Statt alles bei Microsoft zu buchen, verbindest du deine Teams-Umgebung über einen externen Telefonie-Anbieter deiner Wahl mit dem öffentlichen Telefonnetz. Stell dir vor, du beauftragst einen lokalen Anbieter hier aus Ostfriesland, der dir einen maßgeschneiderten Anschluss direkt in dein Teams legt.

Technisch läuft diese Verbindung über einen sogenannten SIP-Trunk, was im Prinzip nichts anderes als eine moderne, digitale Telefonleitung über das Internet ist.

Die Gegenüberstellung beider Optionen macht die Entscheidung oft einfacher. Hier siehst du die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick:

Vergleich von Microsoft Anrufplänen und Direct Routing

Eine Gegenüberstellung der beiden wichtigsten Anbindungsoptionen, um die beste Wahl für das eigene Unternehmen zu treffen.

Kriterium Microsoft Anrufpläne Direct Routing
Einrichtung Sehr schnell und einfach, direkt über das Microsoft 365 Admin Center Technisch anspruchsvoller, erfordert einen Session Border Controller (SBC) und einen SIP-Trunk-Anbieter
Flexibilität Gering, da an Microsoft-Tarife und -Minutenpakete gebunden Sehr hoch, freie Wahl des Telefonie-Anbieters und individuelle Tarifgestaltung
Kosten Oft höher bei mittlerem bis hohem Anrufvolumen, da pro Nutzer abgerechnet wird Meist kostengünstiger, da Tarife frei verhandelbar sind und Einsparpotenziale genutzt werden können
Rufnummern Portierung möglich, aber an Microsoft gebunden Bestehende Rufnummern und Rufnummernblöcke können einfach übernommen werden
Anbindung Nur für Teams-Clients Anbindung von bestehender Hardware (z. B. DECT-Telefone, Faxgeräte) möglich
Ideal für Kleine Unternehmen oder Teams, die einen schnellen und unkomplizierten Start wünschen KMU und größere Unternehmen, die Kosten optimieren und flexibel bleiben wollen

Die Tabelle zeigt: Während Anrufpläne durch Einfachheit punkten, bietet Direct Routing die nötige Flexibilität und das größte Einsparpotenzial – ein entscheidender Faktor für die meisten Unternehmen.

Die Entscheidung zwischen schnellem Start und langfristiger Flexibilität ist zentral. Diese Infografik hilft dir, den für dich passenden Weg zu finden.

Flussdiagramm zur Anruflösung: Start führt zu Optionen für Schnellstart mit Anrufplänen oder flexiblem Direktrouting.

Das Schaubild macht es deutlich: Wenn für dich eine schnelle und kinderleichte Einrichtung im Vordergrund steht, sind die Anrufpläne eine gute Wahl. Sobald du aber mehr Flexibilität bei den Tarifen brauchst oder spezielle Geräte wie eine Türsprechstelle anbinden musst, führt kein Weg an Direct Routing vorbei.

Gerade für viele unserer Kunden hier in der Region – von der Arztpraxis in Rhauderfehn mit besonderen Anforderungen an die Erreichbarkeit bis zum Steuerbüro in Papenburg mit mehreren Standorten – ist Direct Routing fast immer die wirtschaftlichere und zukunftssichere Lösung. Du kannst Tarife frei aushandeln und bist nicht an die starre Preisstruktur von Microsoft gefesselt. Genau hier schlummern enorme Einsparpotenziale, die sich Monat für Monat bemerkbar machen.

Weltweit hat Microsoft Teams Phone bereits über 26 Millionen Nutzer überzeugt, und das aus gutem Grund. Viele Unternehmen senken ihre Telefoniekosten durch den Umstieg um 50 bis 78 Prozent. Für ein Unternehmen mit 20 Mitarbeitern, wie etwa eine Praxis in Leer, kann das schnell den Unterschied zwischen 5.000 Euro jährlich für eine veraltete Telefonanlage und nur noch rund 2.000 Euro für Lizenzen und Anrufe ausmachen.

Wenn du tiefer in die technische Seite eintauchen möchtest, haben wir in unserem Blog eine detaillierte Anleitung zur Einrichtung der Teams Telefonie für dich vorbereitet.

Eine konkrete Beispielrechnung für ein KMU im Emsland

Ein Schreibtisch mit Laptop, Rechner, Dokumenten, Zahnrad und einem Schild mit der Aufschrift 'KOSTENBEISPIEL MEPPEN'.

Theorie ist eine Sache, aber was am Ende wirklich zählt, sind die Zahlen auf dem Papier. Lass uns die Teams Telefonie Kosten deshalb einmal ganz konkret für einen fiktiven Maschinenbaubetrieb mit 25 Mitarbeitern hier bei uns in Meppen durchrechnen. So bekommst du ein greifbares Gefühl dafür, was finanziell auf dich zukommt.

Unser Beispielunternehmen setzt bereits Microsoft 365 Business Standard ein. Von den 25 Mitarbeitern sollen 20 eine vollwertige Telefonie-Lizenz erhalten. Die restlichen fünf Kollegen telefonieren nur intern oder gar nicht und benötigen daher keine zusätzliche Lizenz.

Die monatlichen Lizenzkosten

Der erste und einfachste Kostenpunkt sind die Lizenzen selbst. Hierfür buchen wir für die 20 Mitarbeiter die Lizenz „Teams Phone Standard“ zu den bestehenden Microsoft 365-Lizenzen hinzu.

  • Teams Phone Standard Lizenz: ca. 7,50 € pro Nutzer/Monat
  • Gesamtkosten für Lizenzen: 20 Nutzer x 7,50 € = 150 € pro Monat

Damit steht die technische Basis. Alle 20 Mitarbeiter könnten nun über Teams Anrufe tätigen und empfangen. Was jetzt noch fehlt, ist die Brücke ins öffentliche Telefonnetz.

Anrufkosten im direkten Vergleich

An dieser Stelle wird es spannend, denn die Wahl der Anbindung hat den größten Einfluss auf deine laufenden Kosten. Wir vergleichen die beiden gängigsten Optionen für unseren Meppener Betrieb.

Option 1: Microsoft Anrufpläne

Das ist der unkomplizierteste Weg. Wir buchen einfach das Paket „Inland“ mit 1.200 Freiminuten pro Nutzer und Monat direkt bei Microsoft.

  • Anrufplan „Inland“: ca. 11,20 € pro Nutzer/Monat
  • Gesamtkosten für Anrufpläne: 20 Nutzer x 11,20 € = 224 € pro Monat
  • Gesamtkosten (Lizenzen + Pläne): 150 € + 224 € = 374 € pro Monat

Option 2: Direct Routing mit einem regionalen Partner

Diese Variante ist flexibler und in den allermeisten Fällen auch günstiger. Hier binden wir einen SIP-Trunk von einem externen Telefonie-Anbieter an. Die Kosten richten sich dann nicht mehr pro Nutzer, sondern basieren auf der Anzahl der benötigten, gleichzeitigen Gespräche.

  • SIP-Trunk (Beispiel): ca. 50 € pro Monat (inklusive Flatrate ins deutsche Festnetz)
  • Kosten für Mobilfunkminuten: ca. 50 € pro Monat (geschätzt, je nach Nutzung)
  • Gesamtkosten für Anrufe: 50 € + 50 € = 100 € pro Monat
  • Gesamtkosten (Lizenzen + Direct Routing): 150 € + 100 € = 250 € pro Monat

Dieses Beispiel zeigt: Allein durch die Wahl von Direct Routing spart unser Maschinenbauer aus dem Emsland jeden Monat 124 € im Vergleich zu den Microsoft Anrufplänen. Aufs Jahr gerechnet sind das fast 1.500 €.

Natürlich kommen hier noch einmalige Einrichtungskosten für die Konfiguration, die Portierung der Rufnummern und eventuell neue Hardware wie Headsets hinzu. Diese Investition zahlt sich aber schnell aus, denn sie sorgt dafür, dass dein System von Anfang an stabil läuft. Ein Kostenvergleich zeigt, dass gerade bei kleineren Teams in Ostfriesland die monatlichen Kosten für Teams-Telefonie oft deutlich unter den Wartungspauschalen alter Anlagen liegen, von den hohen Anschaffungskosten ganz zu schweigen. Mehr dazu kannst du in diesem detaillierten Kostenvergleich nachlesen.

Versteckte Kosten bei der Umstellung vermeiden

Jedes IT-Projekt hat seine Tücken – und die Umstellung auf Teams Telefonie ist da keine Ausnahme. Die wirklichen Kostenfallen lauern oft nicht in den großen Lizenzpaketen, sondern in den kleinen Posten, die sich schnell summieren. Wenn du diese Fallstricke von Anfang an kennst, behältst du die Teams Telefonie Kosten fest im Griff und vermeidest böse Überraschungen auf der Rechnung.

Eine der häufigsten Fragen, die uns von Unternehmen aus Papenburg oder Emden gestellt wird, lautet: „Kann ich meine alten Tischtelefone weiterverwenden?“ Die ehrliche Antwort ist: meistens nicht. Klassische Telefone sind mit der Cloud-Technologie schlichtweg nicht kompatibel. Du benötigst also Teams-zertifizierte Geräte.

Hardware- und Schulungsaufwand nicht unterschätzen

Die gute Nachricht ist aber: Du musst nicht für jeden Arbeitsplatz ein teures Tischtelefon anschaffen. Für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ein hochwertiges Headset die bessere und oft auch günstigere Lösung. Diese Investition zahlt sich aus, denn eine kristallklare Audioqualität ist für professionelle Telefonate das A und O.

Weitere typische Kosten, die gerne übersehen werden:

  • Mitarbeiterschulung: Die beste Technik bringt nichts, wenn dein Team nicht weiß, wie man sie bedient. Eine kurze, praxisnahe Schulung sorgt dafür, dass alle die neuen Funktionen effizient nutzen können. Das vermeidet Frust und stellt sicher, dass sich die Investition auch in der Produktivität niederschlägt.
  • Internetleitung: Cloud-Telefonie lebt von einer stabilen und schnellen Internetverbindung. Gerade in ländlichen Gebieten Ostfrieslands, wie etwa in Hesel oder Rhauderfehn, kann das zum Knackpunkt werden. Eine wackelige Leitung führt zu Gesprächsabbrüchen und mieser Sprachqualität. Wir prüfen deshalb im Vorfeld immer genau, ob die vorhandene Anbindung ausreicht oder ob hier nachgebessert werden muss.

Ein Steuerbüro im Emsland hat die Umstellung gewagt, aber die Stabilität der Internetverbindung unterschätzt. Das Ergebnis: frustrierte Mitarbeiter und verärgerte Mandanten. Erst nachdem wir die Anbindung optimiert hatten, lief alles rund. Diese Erfahrung zeigt, wie entscheidend eine saubere Planung von Anfang an ist.

Als dein regionaler IT-Partner aus Leer kennen wir diese typischen Fallstricke nur zu gut. Wir wissen, worauf es bei Betrieben hier in Ostfriesland und entlang der A31 ankommt. Mit einer sorgfältigen Analyse und Planung stellen wir sicher, dass dein Umstieg auf die Teams Telefonie reibungslos und ohne unerwartete Mehrkosten über die Bühne geht. So kannst du dich voll und ganz auf dein Kerngeschäft konzentrieren.

Warum du jetzt schon an deine Kosten für 2026 denken solltest

Das Jahr 2026 klingt vielleicht noch weit entfernt, aber in der IT-Welt ist vorausschauende Planung der Schlüssel, um Kosten im Griff zu behalten. Wer jetzt strategisch handelt, kann sich nicht nur erhebliche finanzielle Vorteile sichern, sondern vermeidet auch unliebsame Überraschungen bei den Teams Telefonie Kosten.

Der Grund dafür ist simpel: Microsoft hat bereits spürbare Preisanpassungen angekündigt, die in zwei Schritten auf uns zukommen. Schon ab April 2025 steigt der Preis für die Teams Phone Standard-Lizenz in Deutschland von 8 auf 10 US-Dollar pro Nutzer und Monat. Das klingt vielleicht nicht nach viel, aber das sind umgerechnet statt rund 7,50 € dann etwa 9,30 €. Für ein Unternehmen mit 50 Mitarbeitern hier bei uns in der Region bedeutet das schnell mal Mehrkosten von fast 1.000 Euro pro Jahr. Mehr Details zu diesen Anpassungen findest du zum Beispiel in diesem Artikel auf Golem.de.

Die zweite Preiswelle ab Mitte 2026

Doch damit nicht genug. Ab Juli 2026 zieht Microsoft die Preisschraube für verschiedene Microsoft 365-Pakete weiter an – je nach Plan sind Erhöhungen zwischen 5 und 33 Prozent zu erwarten. Das zeigt deutlich, wie wichtig es ist, die eigene Lizenzstruktur nicht erst dann zu hinterfragen, wenn die höhere Rechnung schon im Postfach liegt.

Wer seine Lizenzen und Verträge jetzt clever bündelt und langfristig plant, kann sich die heutigen, günstigeren Konditionen sichern und die kommenden Erhöhungen abfedern.

Genau deshalb sind strategische Jahresgespräche ein fester Bestandteil unserer Partnerschaft mit Kunden – von Bad Zwischenahn bis Dörpen. Als dein IT-Partner aus Leer schauen wir proaktiv auf deine aktuelle Lizenz-Situation und zeigen dir ganz konkret, wo es Sparpotenziale gibt. Oft lassen sich durch eine kluge Kombination von Lizenzen und das richtige Anbindungsmodell (wie Direct Routing) nicht nur künftige Preissteigerungen abmildern, sondern sogar sofort Kosten einsparen.

Lass uns doch einfach mal gemeinsam einen Blick auf deine Lizenzen werfen. Meld dich bei uns, wenn du eine unverbindliche Prüfung deiner Kostenstruktur wünschst und erfahren möchtest, wie du dein Unternehmen optimal für die Zukunft aufstellst.

Häufige Fragen zu den Kosten der Teams Telefonie

Wenn es um die Kosten für die Teams Telefonie geht, hören wir von Unternehmern aus der Region immer wieder dieselben Fragen. Wir haben die wichtigsten Punkte gesammelt und beantworten sie hier – kurz, verständlich und ohne Fachchinesisch.

Kann ich meine alten Rufnummern behalten?

Ja, absolut. Die Mitnahme deiner gewohnten Rufnummern ist heute ein Standardprozess, um den wir uns komplett für dich kümmern.

Bei dieser sogenannten Rufnummernportierung stellen wir sicher, dass dein Unternehmen ohne Unterbrechung erreichbar bleibt. Für deine Kunden und Geschäftspartner ändert sich also nichts – der Wechsel läuft im Hintergrund ab.

Braucht wirklich jeder Mitarbeiter eine Lizenz?

Nein, und genau hier liegt ein großes Sparpotenzial. Eine kostenpflichtige „Teams Phone“-Lizenz ist nur für die Mitarbeiter nötig, die tatsächlich ins öffentliche Telefonnetz telefonieren oder von dort Anrufe erhalten sollen.

Kollegen, die ausschließlich intern per Teams-Chat, Videoanruf oder internem Anruf kommunizieren, benötigen diese Zusatzlizenz nicht. Wir helfen dir dabei, genau zu analysieren, wer im Betrieb wirklich eine externe Anbindung braucht.

Bei einer Steuerkanzlei in Papenburg haben wir beispielsweise ermittelt, dass von 20 Mitarbeitern nur 12 eine externe Rufnummer benötigen. Die übrigen Kollegen arbeiten intern zu. Das hat die monatlichen Lizenzkosten sofort spürbar gesenkt.

Was passiert bei einem Internetausfall?

Eine berechtigte Sorge, die wir oft von Betrieben im Emsland oder in den ländlicheren Teilen Ostfrieslands hören. Moderne Cloud-Telefonie ist darauf aber bestens vorbereitet.

Fällt das Internet im Büro aus, kannst du über die Teams App auf deinem Smartphone einfach weitermachen. Du telefonierst dann über das Mobilfunknetz, aber weiterhin unter deiner bekannten Festnetznummer.

Zusätzlich richten wir automatische Anrufweiterleitungen ein. Ist die Internetverbindung unterbrochen, werden Anrufe sofort an eine oder mehrere Mobilfunknummern umgeleitet. So bleibt dein Unternehmen auch im Störungsfall erreichbar und kein wichtiger Anruf geht verloren.


Du hast weitere Fragen oder möchtest wissen, wie eine Umstellung in deinem Unternehmen konkret aussehen würde? Wir kennen die Herausforderungen in unserer Region und beraten dich ehrlich und auf Augenhöhe. Melden Sie sich einfach bei uns!