Wartungsvertrag IT-Kosten: Was du wirklich beachten musst

Stell dir vor, deine IT läuft einfach. Kein Server, der ausgerechnet am Montagmorgen streikt, und keine schlaflosen Nächte wegen möglicher Sicherheitslücken. Genau das verspricht ein IT-Wartungsvertrag. Aber was darf so etwas kosten? Für ein kleines Unternehmen mit 10 Mitarbeitern bewegt sich der Rahmen meist zwischen 350 € und 700 € pro Monat.

Warum ein IT-Wartungsvertrag keine Kosten, sondern eine Investition ist

Laptop zeigt Diagramme zu Wartungsvertragskosten auf Holztisch in einem IT-Raum mit Serverschränken.

Hand aufs Herz: IT-Ausgaben fühlen sich oft wie ein notwendiges Übel an. Du zahlst für etwas, dessen Wert erst dann auffällt, wenn es kracht. Ein guter IT-Wartungsvertrag kehrt dieses Prinzip um. Du bezahlst nicht dafür, dass jemand ein Feuer löscht, sondern dafür, dass es gar nicht erst ausbricht.

Du kannst es dir wie eine Vollkaskoversicherung für deine gesamte digitale Infrastruktur vorstellen. In einer Welt voller Cybergefahren und immer komplexerer Technik ist das keine Übertreibung. Die monatlichen Kosten sichern die Stabilität und damit die Arbeitsfähigkeit deines Unternehmens.

Was steckt wirklich hinter der Preisspanne?

Die genauen Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab. Es ist wie beim Autokauf: Ein kleiner Stadtflitzer verursacht andere laufende Kosten als ein ganzer Fuhrpark an Transportern.

Diese Punkte haben den größten Einfluss auf den Preis:

  • Anzahl der Mitarbeiter und Geräte: Mehr Nutzer und Computer bedeuten natürlich auch mehr potenziellen Betreuungsaufwand.
  • Komplexität deiner Systeme: Ein einfacher Büro-PC ist schneller gewartet als ein hochverfügbarer Server in einer Arztpraxis hier in Leer.
  • Gewünschte Reaktionszeiten: Brauchst du im Notfall Hilfe innerhalb einer Stunde oder reichen dir auch 24 Stunden? Das macht einen Unterschied.
  • Umfang der Leistungen: Geht es nur um grundlegende Updates und Monitoring oder brauchst du auch strategische Beratung und direkten Anwendersupport für dein Team?

In diesem Guide nehmen wir die Kosten für IT-Wartungsverträge auseinander. So verstehst du genau, wofür du bezahlst und wie du das passende Modell für dein Unternehmen findest. Möchtest du tiefer in die allgemeine Kostenstruktur pro Arbeitsplatz eintauchen? Dann findest du in unserem Artikel zu den IT-Kosten pro Mitarbeiter weitere wertvolle Einblicke.

Proaktive Wartung statt teurer Notfalleinsätze

Wenn dein Firmenwagen seltsame Geräusche macht, wartest du doch auch nicht, bis der Motor auf der A31 den Geist aufgibt, oder? Natürlich nicht. Du fährst in die Werkstatt, lässt das prüfen und beugst so einem teuren Motorschaden vor. Genau dieselbe Logik gilt für deine IT.

Viele Unternehmen werden erst aktiv, wenn etwas kaputtgeht. Dann beginnt die hektische Suche nach einem Techniker, der für den Notfalleinsatz saftige Aufschläge berechnet und im schlimmsten Fall dein System überhaupt nicht kennt. Ein IT-Wartungsvertrag dreht diesen Spieß um: Er setzt auf vorausschauende Pflege statt auf kostspielige Feuerwehreinsätze.

Vorbeugen ist günstiger als reparieren

Der Kern eines Wartungsvertrags ist die regelmäßige, geplante Betreuung deiner Systeme. Das bedeutet, kleine Probleme werden erkannt und aus der Welt geschafft, bevor du oder deine Mitarbeiter sie überhaupt bemerken. Dein IT-Partner überwacht im Hintergrund die Gesundheit deiner Server, PCs und des Netzwerks.

Ein IT-Ausfall kostet ein mittelständisches Unternehmen im Schnitt mehrere tausend Euro pro Stunde – Reputationsschaden und den Stress für das Team noch gar nicht mitgerechnet. Proaktive Wartung ist die beste Versicherung gegen diese unkalkulierbaren Risiken.

Statt also für den Löscheinsatz zu zahlen, investierst du lieber in den Brandschutz. Diese planbaren Wartungsvertrag IT Kosten bewahren dich vor den unplanbaren und meist viel höheren Kosten eines Totalausfalls.

Stell dir eine Anwaltskanzlei in Papenburg vor: Freitagnachmittag, eine wichtige Frist läuft bald ab – und der Server fällt aus. Ohne Wartungsvertrag bedeutet das Stillstand, Frust bei den Mitarbeitern, drohender Datenverlust und die verzweifelte Suche nach einem Techniker, der sofort Zeit hat. Die Rechnung für so einen Noteinsatz wird schnell vierstellig.

Sicherheit und Planbarkeit für dein Unternehmen

Mit einem Wartungsvertrag sieht die Sache ganz anders aus. Du hast einen festen Ansprechpartner, der deine IT-Infrastruktur in- und auswendig kennt.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Planbare Kosten: Du zahlst einen festen monatlichen Betrag und hast deine IT-Ausgaben fest im Griff. Keine bösen Überraschungen.
  • Garantierte Reaktionszeiten: Im Vertrag ist klipp und klar geregelt, wie schnell dir im Ernstfall geholfen wird. Kein Hoffen und Bangen mehr.
  • Minimale Ausfallzeiten: Durch kontinuierliche Überwachung und Pflege werden viele Störungen bereits im Keim erstickt.
  • Fokus auf dein Kerngeschäft: Du kannst dich voll und ganz auf das konzentrieren, was du am besten kannst – und musst dich nicht mehr um Updates oder Sicherheitsprobleme kümmern.

Gerade für kleine und mittlere Unternehmen im Emsland und Ostfriesland, wo ein IT-Ausfall schnell existenzbedrohend sein kann, schafft das nicht nur technische, sondern vor allem finanzielle Sicherheit. Ein ganz wesentlicher Teil dieser proaktiven Pflege ist übrigens die regelmäßige Installation von Sicherheitsupdates. Wenn du mehr darüber wissen willst, warum das so wichtig ist, schau doch mal in unseren Beitrag über die richtige Patch-Manager-Software.

Wie sich die Kosten zusammensetzen: Die gängigsten Preismodelle

Die Kosten für einen IT-Wartungsvertrag hängen ganz entscheidend davon ab, wie der Dienstleister abrechnet. Um Angebote wirklich fair vergleichen zu können, solltest du die drei gängigsten Modelle kennen. Jedes hat seine Eigenheiten, die je nach Unternehmensgröße und Anforderungen mal besser, mal schlechter passen.

Abrechnung nach Stundensatz (aufwandsbasiert)

Das ist der Klassiker: Du zahlst nur dann, wenn du den IT-Dienstleister auch wirklich anrufst. Auf den ersten Blick wirkt das oft wie die günstigste Variante, da keine festen monatlichen Kosten anfallen. Die Stundensätze bewegen sich hier meist zwischen 90 € und 150 €.

Doch Vorsicht, das Modell hat einen Haken. Bei einem echten IT-Notfall, sagen wir einem Serverausfall in deiner Kanzlei in Papenburg, kann die Rechnung schnell durch die Decke gehen. Hinzu kommt ein Interessenkonflikt: Der Dienstleister verdient nur, wenn bei dir etwas kaputtgeht. Ein Anreiz, deine IT proaktiv stabil zu halten, fehlt hier komplett.

Feste monatliche Pauschale (Flatrate)

Hier zahlst du einen fixen Betrag pro Monat, und dafür sind so gut wie alle Leistungen abgedeckt. Stell es dir wie eine Vollkaskoversicherung für deine IT vor. Du hast die volle Kostenkontrolle und kannst dein IT-Budget auf den Euro genau planen.

Für den IT-Partner lohnt es sich, deine Systeme so stabil und sicher wie möglich zu halten, um den eigenen Aufwand zu minimieren. Davon profitierst du als Kunde direkt. Dieses Modell ist perfekt für Unternehmen, die maximale Planbarkeit und Sicherheit suchen – wie zum Beispiel viele Arztpraxen in Leer oder Emden. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie solche IT-Partner, sogenannte Managed Service Provider, arbeiten, findest du hier weitere Einblicke.

Dieser einfache Entscheidungsbaum verdeutlicht die Wahl: planbare Sicherheit mit einem Vertrag oder unkalkulierbare Kosten im Ernstfall.

Entscheidungsbaum zur IT-Strategie, beginnend mit der Frage nach einem Problem, führt zu Vertragsevaluierung oder Notfallmaßnahmen.

Die Grafik macht klar, dass eine strategische Entscheidung im Vorfeld den Unterschied zwischen kontrolliertem Management und reaktivem Krisenmodus ausmacht.

Nutzer- oder gerätebasierte Modelle

Dieses Modell ist eine flexible und moderne Form der Pauschale. Die Kosten werden nicht als Gesamtpaket berechnet, sondern pro Mitarbeiter (User) oder pro Gerät (Device), das betreut wird. Kommt ein neuer Kollege im Betrieb in Meppen dazu, steigen die Kosten leicht an. Verlässt jemand das Unternehmen, sinken sie wieder.

Das nutzer- oder gerätebasierte Modell bietet eine hervorragende Mischung aus Planbarkeit und Flexibilität. Es wächst einfach mit deinem Unternehmen mit und ist daher besonders bei dynamischen KMU in Ostfriesland beliebt.

Die Preise bewegen sich hier oft zwischen 35 € und 70 € pro Nutzer oder Gerät im Monat. Dieses Modell ist transparent und fair, weil du nur für das zahlst, was du tatsächlich in Anspruch nimmst.

Ein Blick über den Tellerrand kann sich ebenfalls lohnen. Beiträge über verschiedene Kostenmodelle und Preisstrukturen in anderen Branchen liefern manchmal wertvolle Denkanstöße für die eigene Entscheidungsfindung.

Vergleich der Preismodelle für IT-Wartungsverträge

Um dir die Entscheidung zu erleichtern, haben wir die drei Modelle in einer Tabelle gegenübergestellt. Diese Übersicht fasst die wichtigsten Vor- und Nachteile zusammen und zeigt, welches Modell für welche Art von Unternehmen am besten geeignet ist.

Modell Kostenstruktur Vorteile Nachteile Ideal für
Nach Aufwand Variabel, nach Stunden Günstig bei wenig Problemen Unkalkulierbar, kein Anreiz für Proaktivität Sehr kleine Firmen mit geringer IT-Abhängigkeit
Pauschale Fester Monatsbetrag Maximale Kostenkontrolle, hohe Planungssicherheit Feste Kosten auch bei wenig Supportbedarf Unternehmen, die Stabilität und Budgettreue priorisieren
Pro Nutzer/Gerät Skalierbar, pro Einheit Flexibel, fair, transparent, wächst mit Monatliche Kosten schwanken leicht Wachsende KMU mit wechselnder Mitarbeiterzahl

Jedes Modell hat seine Berechtigung. Die Wahl hängt letztlich von deiner Risikobereitschaft, deinem Wachstum und deinem Wunsch nach finanzieller Planbarkeit ab. Wäge sorgfältig ab, was für dein Unternehmen langfristig am sinnvollsten ist.

Was einen IT-Wartungsvertrag wirklich kostet

Hast du dich schon mal gefragt, warum ein Steuerberater in Papenburg mit 20 Mitarbeitern einen ganz anderen Preis für seinen IT-Wartungsvertrag zahlt als ein Handwerksbetrieb mit der gleichen Mannschaft in Emden? Die Antwort steckt im Detail, denn es geht um weit mehr als nur die reine Mitarbeiterzahl. Bestimmte Faktoren sind die wahren Preistreiber.

Der offensichtlichste Punkt ist die Anzahl und Art der Geräte, die betreut werden müssen. Ein einfacher Büro-PC ist in der Wartung natürlich weniger aufwendig als ein Server, der rund um die Uhr laufen muss, oder gar spezialisierte Maschinen in einer Produktionshalle. Genauso spielt die Software eine Rolle: Standardprogramme wie Microsoft 365 sind für IT-Profis Routine. Eine komplexe Branchensoftware mit ganz eigenen Tücken treibt den Aufwand – und damit die Kosten – schnell in die Höhe.

Komplexität und Erwartungen

Ein weiterer großer Kostenblock ist die Komplexität deines Netzwerks. Hast du einen einzigen Standort in Leer oder verteilte Büros entlang der A28 und A31? Sind deine Mitarbeiter im Außendienst unterwegs und brauchen von überall einen sicheren Zugriff? Je verzweigter und anspruchsvoller die Infrastruktur ist, desto höher fallen die monatlichen Kosten für den Wartungsvertrag aus.

Der wohl größte Hebel für die Kosten eines IT-Wartungsvertrags ist jedoch das Service Level Agreement (SLA). Hier wird knallhart festgelegt, wie schnell dein IT-Partner im Ernstfall reagieren muss.

Ein SLA ist quasi das Herzstück deines Vertrags. Eine garantierte Reaktionszeit von einer Stunde, und das an sieben Tagen die Woche, kostet logischerweise mehr als eine Zusage, sich innerhalb von acht Geschäftsstunden zurückzumelden.

Überleg dir also genau, wie kritisch ein Ausfall für dein Geschäft wirklich ist. Eine Arztpraxis kann sich oft keinen langen Stillstand erlauben, während andere Betriebe vielleicht mit etwas mehr Puffer leben können.

Veraltete IT ist immer die teurere Lösung

Ein oft unterschätzter Kostenfaktor ist das Alter deiner IT-Ausstattung. Es mag verlockend klingen, alte Hardware bis zum letzten Atemzug zu nutzen, um Neuanschaffungen zu sparen. Langfristig ist das aber ein Trugschluss und wird fast immer teurer.

  • Höherer Wartungsaufwand: Ältere Systeme sind anfälliger für Störungen, zicken öfter rum und brauchen einfach mehr Pflege.
  • Sicherheitsrisiken: Veraltete Software bekommt oft keine Sicherheitsupdates mehr und wird zum offenen Scheunentor für Angreifer.
  • Ineffizienz: Langsame Rechner und ständige Probleme kosten deine Mitarbeiter nicht nur wertvolle Arbeitszeit, sondern auch eine Menge Nerven.

Studien belegen immer wieder, dass das Festhalten an veralteter Technik die Betriebskosten deutlich in die Höhe treibt. Eine moderne, gut gepflegte IT ist nicht nur sicherer und effizienter, sondern auch günstiger in der Wartung. Hinzu kommt, dass der gesamte IT-Markt von Preissteigerungen betroffen ist. So haben IT-Dienstleister ihre Honorare kürzlich im Schnitt um 5,4 Prozent erhöht, wie eine aktuelle Studie von Lünendonk zeigt. Feste Wartungsverträge schützen dich vor solchen plötzlichen Preisexplosionen und machen deine IT-Kosten endlich planbar.

Was kostet der Spaß? Konkrete Preisbeispiele für KMU in Ostfriesland

Graue Theorie hilft niemandem weiter. Reden wir also Klartext: Was bedeutet das Ganze nun für dein Unternehmen hier bei uns in Ostfriesland oder im Emsland? Um die Kosten für einen IT-Wartungsvertrag greifbarer zu machen, schauen wir uns drei typische Szenarien an. So bekommst du ein Gefühl dafür, in welchem Rahmen du dich wahrscheinlich bewegst.

Klar, das sind natürlich Schätzungen. Die finalen Kosten hängen immer von den feinen Details und deinen ganz persönlichen Anforderungen ab. Aber sie sind eine super Orientierung, um Angebote von IT-Dienstleistern besser einordnen zu können.

Szenario 1: Die kleine Arztpraxis in Rhauderfehn

Stell dir eine moderne Praxis mit fünf Arbeitsplätzen vor. Hier geht es um hochsensible Patientendaten, also sind Datenschutz und Ausfallsicherheit das A und O. Fällt hier die IT aus, steht der Betrieb – und damit die Patientenversorgung – sofort still.

  • Anforderungen: 5 Computer, 1 kleiner Server direkt in der Praxis, spezielle Praxissoftware, knallharte Sicherheitsstandards (DSGVO), extrem schnelle Reaktionszeit im Notfall und ein wasserdichtes Backup-Konzept.
  • Geschätzte monatliche Kosten: ca. 350 € – 550 €
  • Was ist dafür drin? In so einer Pauschale steckt in der Regel das volle Programm: permanente Überwachung der Systeme, regelmäßige Updates, professioneller Virenschutz, die lückenlose Sicherung der Patientendaten und garantierter Support innerhalb weniger Stunden, wenn es brennt.

Szenario 2: Der Handwerksbetrieb in Papenburg

Jetzt nehmen wir einen gestandenen Handwerksbetrieb mit 25 Mitarbeitern. Es gibt ein zentrales Büro, aber viele Kollegen sind auf Baustellen entlang der A31 unterwegs und müssen von dort auf Auftragsdaten zugreifen. Im Betrieb läuft ein eigener Server für die gesamte Verwaltung.

  • Anforderungen: 25 Arbeitsplätze (Mischung aus Büro und mobil), 1 bis 2 Server, sichere Anbindung für den Außendienst, spezielle Branchensoftware und die üblichen Office-Anwendungen.
  • Geschätzte monatliche Kosten: ca. 1.000 € – 1.800 €
  • Was ist dafür drin? Hier geht es vor allem um die stabile Wartung der Server und PCs, die sichere Absicherung des mobilen Zugriffs, den direkten Draht zum Support bei alltäglichen Problemen und die Verwaltung aller nötigen Lizenzen.

Szenario 3: Das Beratungsunternehmen in Oldenburg

Zu guter Letzt ein Beratungsunternehmen mit 50 Mitarbeitern, das voll auf die Cloud setzt, allen voran Microsoft 365. Eigene Server gibt es kaum noch. Dafür sind die Ansprüche an die Cloud-Sicherheit und die reibungslose Zusammenarbeit, zum Beispiel über Microsoft Teams, enorm hoch.

  • Anforderungen: 50 Nutzer, die primär in der Cloud arbeiten (Microsoft 365), höchste Sicherheitsanforderungen für die Cloud-Umgebung, Verwaltung von Benutzerkonten und Lizenzen sowie Support für alle Cloud-Anwendungen.
  • Geschätzte monatliche Kosten: ca. 2.000 € – 3.500 €
  • Was ist dafür drin? Dieser Preis deckt meist die komplette Verwaltung der Microsoft-365-Umgebung ab. Das umfasst die Konfiguration von Sicherheitsrichtlinien, den Support für alle Anwender und die strategische Beratung, wie die Cloud noch besser genutzt werden kann.

Ein entscheidender Punkt, der die Kosten in allen Szenarien beeinflusst, ist die IT-Sicherheit. Der Markt für Sicherheitslösungen explodiert förmlich – laut Branchenverband Bitkom wächst er allein in Deutschland um über 10 Prozent auf mehr als 11 Milliarden Euro. Ein guter Wartungsvertrag, der auch die Sicherheit im Blick hat, ist eine Investition, die sich schon beim ersten verhinderten Cyberangriff bezahlt macht. Mehr Details zu diesem Wachstum gibt es direkt beim Bitkom.

Die Checkliste: So findest du den richtigen IT-Partner für dein Unternehmen

Zwei Männer überprüfen eine Checkliste auf einem Klemmbrett. Einer ist ein IT-Techniker im Blaumann, der andere im blauen Hemd. Rechts steht 'IT-Partner Checkliste'.

Die Wahl deines IT-Partners ist eine der wichtigsten strategischen Entscheidungen für dein Unternehmen. Und hier ist ein Geheimnis, das keines ist: Der billigste Anbieter ist nur selten der beste. Mit ein paar gezielten Fragen und einem genauen Blick ins Kleingedruckte findest du den Partner, der wirklich zu dir und deiner Firma passt.

Ein guter IT-Dienstleister ist nämlich mehr als nur die „Feuerwehr“ für akute technische Probleme. Er denkt mit, berät dich vorausschauend und kennt die Herausforderungen in unserer Region – von den Besonderheiten in einer Arztpraxis in Leer bis zu den Anforderungen eines Handwerksbetriebs mit verteilten Baustellen im Emsland.

Was im Service Level Agreement (SLA) stehen muss

Das Service Level Agreement, kurz SLA, ist das Herzstück jedes Wartungsvertrags. Es legt die Spielregeln fest und sorgt für klare Verhältnisse von Anfang an. Achte darauf, dass diese Punkte unmissverständlich geklärt sind:

  • Reaktions- und Lösungszeiten: Wie schnell meldet sich der Dienstleister garantiert bei dir zurück? Und wie schnell wird mit der Lösung eines Problems begonnen? Das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.
  • Erreichbarkeit: Wann kannst du jemanden erreichen? Nur zu den üblichen Bürozeiten von 9 bis 17 Uhr oder auch im Notfall am Wochenende?
  • Leistungsumfang: Welche Tätigkeiten sind von der Pauschale abgedeckt (z. B. Updates, Monitoring)? Und was wird extra berechnet (z. B. die Einrichtung eines neuen Mitarbeiters)?
  • Regelungen für Notfälle: Gibt es einen klaren Plan, was bei einem Totalausfall deiner Systeme passiert? Wer macht was und in welcher Reihenfolge?

Die richtigen Fragen im Erstgespräch

Nimm dir Zeit für ein persönliches Gespräch und hör genau hin. Mit diesen Fragen bekommst du schnell ein Gefühl für die Kompetenz und die Arbeitsweise des Anbieters:

„Wie sorgt ihr dafür, dass meine IT nicht nur heute, sondern auch in drei Jahren noch modern und sicher ist? Wie messt ihr den Erfolg eurer Arbeit und wie haltet ihr mich darüber auf dem Laufenden?“

Ein starker Partner wird dir hier keine Buzzwords um die Ohren hauen. Er wird stattdessen von strategischen Gesprächen, regelmäßigen Berichten und proaktiven Maßnahmen erzählen. Vor allem aber wird er nach deinen Zielen fragen, um dich bestmöglich unterstützen zu können.

Die Kosten eines IT-Wartungsvertrags setzen sich aus vielen Teilen zusammen. Dazu gehören nicht nur die reinen Personalkosten für die Techniker, deren Stundensätze schnell zwischen 90 und 148 Euro liegen können, sondern auch die Lizenzkosten für Software. Ein fester Vertrag bündelt diese oft unübersichtlichen Posten zu einer planbaren, monatlichen Größe. Mehr über die aktuellen Trends bei Lizenzmodellen kannst du übrigens hier nachlesen.

Fazit: Ein Wartungsvertrag ist eine Investition, die sich rechnet

Eigentlich ist es am Ende ganz einfach. Die entscheidende Frage lautet nicht, ob du dir einen IT-Wartungsvertrag leisten kannst, sondern: Kannst du es dir wirklich leisten, darauf zu verzichten?

Stell dir nur mal vor, deine Systeme fallen für einen einzigen Tag aus – was würde dich das kosten? Der Umsatzverlust, der Ärger mit den Kunden, die verlorene Arbeitszeit der Mitarbeiter. Wahrscheinlich ein Vielfaches der monatlichen Vertragspauschale.

Die Kosten für einen IT-Wartungsvertrag sind also keine verlorenen Ausgaben. Sie sind eine bewusste, kalkulierbare Investition in die Stabilität, Sicherheit und Effizienz deines Unternehmens. Du tauschst unkalkulierbare Risiken und den Stress teurer Notfalleinsätze gegen eine feste monatliche Rate und die Gewissheit, dass ein Profi deine Technik im Griff hat.

Vom Kostenfaktor zum Erfolgsfaktor

Mit einem verlässlichen Partner an deiner Seite wird deine IT vom unberechenbaren Störfaktor zum stabilen Fundament, auf dem dein Erfolg aufbaut. Du gewinnst nicht nur technische Sicherheit, sondern vor allem den Freiraum, dich wieder voll auf dein Kerngeschäft zu konzentrieren. Deine Zeit – ob in Leer, Papenburg oder irgendwo im Emsland – ist schlicht zu wertvoll, um sie mit IT-Problemen zu verschwenden.

Ein guter Wartungsvertrag sorgt dafür, dass deine Technik einfach läuft. Immer.

Ein IT-Wartungsvertrag ist wie die regelmäßige Inspektion für deinen Firmenwagen. Du machst sie nicht, weil etwas kaputt ist, sondern damit erst gar nichts kaputtgeht. Es ist die cleverste Art, hohe Folgekosten zu vermeiden und den Wert deiner Investition zu schützen.

Wenn du wissen möchtest, wie so eine Partnerschaft für dein Unternehmen aussehen könnte und welche Kosten realistisch sind, lass uns doch einfach mal unverbindlich darüber sprechen. Wir kennen die Herausforderungen von Unternehmen in unserer Region genau und finden sicher eine Lösung, die perfekt zu dir passt.


Möchtest du deine IT in sichere Hände geben und dich wieder auf das Wesentliche konzentrieren? Hainke Computer ist dein verlässlicher Partner in Ostfriesland und Umgebung. Meld dich gern für eine unverbindliche Einschätzung!